Freitag der Dreizehnte…

Am letzten Freitag den 13. hat sich der Hannover-Herd endlich wieder zu einem Faser-Tech-Treffen, oder ganz schlicht Handarbeits-Nachmittag, getroffen. 🙂

In kleiner Runde gab es ein üppiges „Buffet“ mit Knappwurst-Stulle, Chips & Co.

Handarbeiten und Buffet

Es wurde fleißig genäht, abgesteckt, ausgebessert und gestrickt.

Stricken

Kleid verschönern

Ausbessern

 

 

 

 

 

 

 

Außerdem haben wir einige Sprüche aus dem Hávamál gelesen und mit der Auslegung aus dem Buch „Die Geschichten von Yggdrasil“ von Luci von Org und Herrn Simrock verglichen. Besonders in Erinnerung ist u. a. geblieben: 

„Am besten immer erst zuhören, dann denken, dann reden. Aber nur reden, wenn du auch Ahnung hast. Dabei öfter mal in Betracht ziehen, dass du auch keine Ahnung haben könntest“

„Sei nicht blöd! Und wenn du es doch bist, halte wenigstens die Klappe, damit die anderen es nicht merken. Zumind. in der Fremde – denen zu Hause machst Du eh nichts mehr vor“

Weise Worte, die ich einfach mal so stehen lasse…

Nebenbei konnte eine Brille getestet werden, mit der man „um die Ecke“ gucken kann, so ist das Lesen oder Stricken im Liegen möglich. Eine großartige Erfindung für kuschelige Sofaabende.

Liegebrille

Wir hatten wieder viel Spaß, haben ordentlich was geschaffen und viel gelacht. Ach ja, und dann war da noch diese Frosch. Foto-Bombte sich einfach immer vor die Kamera…

Frosch und Nähmaschine

Frosch im Bild

I’ll be watching you…

 

 

 

 

 

 

 

 

Und am Ende war fast alles aufgegessen.

Der Rest vom Fest

In diesem Sinne wünsche ich allen eine gesegnete und kuschelige Herbstzeit!

Und nutzt doch selbst wieder die kommenden Abende um Euch mit lieben Freunden, zu treffen. Zum Reden, Lachen und gemeinsam Dinge zu werkeln, oder einfach nur auf ein Bier/einen Met und gute Gespräche, das macht glücklich und stärkt die Gemeinschaft.

 

Lorian

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Stammtisch November

Der Asatru-Stammtisch für Hannover läd zum letzten Stammtisch in diesem Jahr:

 

30.11.2017 – ab 18 Uhr – im Restaurant Taormina, Hannover-Kleefeld

 

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual November

Der Hannover-Stammtisch läd ein zum letzten Ritual in diesem Jahr

18.11.2017 – 15 Uhr – auf dem Herdgrundstück

 

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Herbstfestritual 2017

Am Samstag, den 7.10.17 traf sich der Herd Aldsidu Honovere zum „Ernteabschlußblót“ auf dem  Grundstück.

Altar

Zugegeben, bei Dauerregen und 10 Grad ist es bestimmt netter, sich gemütlich zu Hause einzumummeln, aber wer Asatru lebt, der lässt sich von so ein bisschen erhöhter Luftfeuchtigkeit nicht entmutigen 🙂

Ein Feuer zu entfachen gelingt uns inzwischen eh bei jedem Wetter, den es gibt ja Anzündhilfen wie Fackeln, Küchenbunsenbrenner und ähnliches….

Das Thema heute war „Einläuten der dunklen Jahreszeit“:

Die Ernten sind weitestgehend eingefahren. Nur der Mais trotzt noch den zur Zeit krassen Wetterwechseln, geduldig wartend auf den ersten Frost, damit er Zucker bilden und den Tieren als leckeres Futter dienen kann.

Wir bereiten uns langsam auf die dunkle Jahreszeit vor, motten die Sommersachen ein und kramen die dicken Jacken hervor, erfreuen uns an Kerzenschein, duftendem Holzfeuer und den ersten Lebkuchen.

Wir rücken wieder näher heran an unsere Ahnen. Der November ist der „Ahnenmonat“. Die Türen zu den jenseitigen Welten werden wieder geöffnet und es fällt uns leichter, die Energien der jenseitigen Sphären zu spüren.

Altar

Im Ritual wurde unter anderem Thor, der Beschützer der Menschen geehrt. In den vergangenen Tagen hatte er alle Hände voll zu tun. Wir erinnern uns…

Ein schwerer Orkan fegte über Norddeutschland hinweg, legte ganze Bahnstrecken lahm, tausende von Bäumen stürzten um, Menschen saßen auf Bahnhöfen fest, sogar Todesopfer gibt es zu beklagen. Doch bei all dem müssen wir uns immer wieder vor Augen halten: Stürme sind wichtig, die Natur zu reinigen, Bäume müssen durchlichtet werden, damit wieder mehr Licht zum Boden durchdringen kann. Die wirbelnde Energie wird gebraucht, alles neu zu durchmischen, oben ist unten, unten ist oben… wir haben die Chance, die Dinge auch mal von anderen Seiten zu betrachten.

Der mächtige Thor hat uns dennoch vor den schlimmsten Sturmriesen beschützt, denn es gibt zweifelsohne noch wesentlich krassere Sturmmonster (siehe zB die Hurrikane Irma und Maria mit fast 300 km/h)!

Möge Thor weiter „so einen guten Job“ machen und uns auch vor allzu schlimmen Winterstürmen und schlimmen Frösten bewahren.

Viel mehr möchten wir die kalte Jahreszeit willkommen heißen, mal wieder gemütlich mit Freunden in der warmen Stube sitzen, gute Gespräche führen, Pläne für das kommende Jahr schmieden, lachen und leckeres Essen genießen. Oder einfach mal einen ganzen Tag lang nur rumlümmeln, nichts treibt einen raus bei dem Wetter. Zeit für uns, mal wieder inne zu halten, entschleunigen….

Zu Beginn und zum Abschluss des Blóts wurden kleine, perfekt zu Wetter und Thema passende Gedichte verlesen. Nach den Sumbelrunden übergab man der Feuerglut duftende Rauchopfer und zum Anschluss wurde das Ganze mit einem kleinen Snack abgerundet.

Snacks im Regen

Und wie immer kam auch der Humor nicht zu kurz.  Daher zum Schluss zwei kleine Zitate, dem Wetter trotzend:

  1. Solange die Pfützen nicht gefroren sind, ist es Sommer
  2. Wo kein Schnee liegt, kann man laufen.

In diesem Sinne….wir wünschen allen einen schönen, gesegneten Herbst. Genießt eure Ernte und feiert den Beginn der Gemütlichkeit.

Von Drea

 

An die Wolken

Es jagen die Stürme
Am herbstlichen Himmel
Die fliehenden Wolken;
Es wehen die Blätter
Des Haines hernieder,
Es hüllt sich in Nebel
Das ferne Gebirg. –

O jaget, Ihr Wolken,
In stürmender Eile.
Ihr ziehet nach Süden,
Wo freundlich die Sonne
Den wehenden Schleier
Euch liebevoll schmücket
Mit goldenem Saum.

Mich trieben die Stürme
Des Schicksals nach Norden
Dort mangelt mir ewig
Die Sonne der Freude,
Und nimmer verkläret
Ihr Lächeln die Wolken
Des düsteren Sinnes.

Und darum geleit‘ ich
Mit Seufzern der Sehnsucht
Euch, luftige Bilder
Der wechselnden Laune
Des ewigen Himmels,
Und flüchtete gerne
Nach Süden mit Euch.

Charlotte von Ahlefeld (1781-1849)

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Ritual am 07.10.2017

Der Asatru-Stammtisch Hannover feiert am

 

07.10.2017 – ab 14 Uhr – das Herbstritual/Beginn der dunklen Jahreszeit

 

auf unserem kleinen Herdgrundstück.

 

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Stammtisch September 2017

Der Stammtisch findet am

 

28.09.2017 – ab 18:00 Uhr –

 

wie immer im Restaurant Taormina statt. Wir freuen uns auf Euer Kommen!

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Stammtisch am 24.08.2017 entfällt

Der Stammtisch am Donnerstag, 24.08.2017 entfällt leider!

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Erntedankblót am 12.08.2017

Am 12.8 traf sich  unser Herd zu einem kleinen Erntedankblót. Anfang August feierten unsere Altvorderen dieses Fest, wenn die ersten Ernten eingefahren sind, auch „Lammas“  oder „Lughnasad“ genannt.

Zum Glück ließ der Regen, der  uns in diesem Sommer ein stetiger und oft auch unliebsamer Begleiter war, beim  Eintreffen auf dem Grundstück nach und  hörte dann schließlich ganz auf.

Altar

Met und Hammer

Altar Details

Wir ließen das Horn kreisen zu Ehren der Götter, Ahnen und für unsere persönlichen Belange. Freya und Sif wurden angerufen, um Dank für die Fülle und Ernte auszusprechen. Denn eins sollten wir uns immer wieder vor Augen halten. Auch wenn wir oft über diesen und jenen Ärger im Alltag schimpfen und wir uns über große und kleine Unzulänglichkeiten ärgern. Wir haben ein Dach über den Kopf, müssen weder hungern, noch frieren und allein das macht uns zu Privilegierten.

das kleine Feuer für die Opfergaben

Was ist das mit diesem vielen Regen in den letzten Wochen? Zum einen bringt der Regen die Fruchtbarkeit über die Natur, zum Anderen aber auch verheerende Überschwemmungen. Die Natur gibt und nimmt. Möglicherweise bedurfte es jetzt eines großen Reinigungsprozessen. Aus irgendeinem Grund möchte die Natur etwas im großen Stil „reinwaschen“ Aber auch wenn Keller vollliefen und Straßen unpassierbar waren, manch eine Wohnstätte unbewohnbar wurde…das alles ist für die betroffenen wirklich schlimm…

…und trotzdem, verglichen mit Erdbeben, großen Waldbränden und Vulkanausbrüchen sind wir noch glimpflich davon gekommen.

Sollten wir nicht einmal innehalten und überlegen, warum die Erde sich so dringend reinwaschen wollte, von welchem Schmutz sie sich befreien wollte? Nichts passiert ohne Grund…!

Eingehegt mit Schnur und Mais

Iduns Äpfel?

Normalerweise sind Erntefeste eher üppig und ausladend, wir haben diesmal ein schlichtes Ritual gehabt und auch „einfache“ Opfer wie Kartoffeln, Beeren und Äpfel dargebracht. Es wurden diesmal keine großen Kränze gewunden. Oft ist es aber auch die Einfachheit, die sehr zufrieden macht und die kleinen Dinge. Es muss nicht immer vom feinsten und edelsten sein. Ein Stück Brot kann oft köstlicher sein als ein 7 Gänge Menü- Es ist alles eine Frage des Bewusstseins. Und besonders die natürlichen Lebensmittel sind in der heutigen Zeit sehr wertvoll geworden Eine Kartoffel beispielsweise ist ein kleines Kraftwerk, verglichen mit der industriell hergestellten Kartoffelsuppe aus der Dose. Ist das vielleicht die Botschaft unserer Erde? „Ihr dürft in Fülle und Wohlstand leben! Aber tut es bewusst, dann werdet ihr sehen, dass ihr viel weniger braucht, als ihr glaubt zu brauchen!“  Diese Botschaft gilt sicher nicht nur für das Essen J

In diesem Sinne….Freuen wir uns über das, was wir haben!

Von Drea

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Ritual vom 08.07.2017

Am 8.7. traf sich der Herd Alsidu Honovere zu einem kleinen Arbeitseinsatz mit „Spontanblót“

Es gibt ja immer was zu tun, wenn man es schön haben will. Diesmal stand auf dem Plan „Zaun reparieren und erweitern“.

Im Eingangsbereich mussten abgefallene Bretter erneuert und repariert werden. Genügend Baumaterial liegt ja bei uns noch herum und möchte verarbeitet werden. Wir nutzen größtenteils das, was da ist, damit dieser Platz so natürlich wie möglich bleibt.

Auch wenn dieser heilige Ort über einen natürlichen Schutz verfügt, so kann es nicht schaden, zusätzlich zur energetischen Barriere auch noch eine, für die physischen Augen sichtbare zu errichten.

Die Arbeit ging leicht von der Hand und war alsbald getan.

Grillmeister am Werk

Während unser „Grill- und Feuerkorbwart“ den Grill schon mal anheizte, ging es zum Ritualplatz, wo wir ein improvisiertes Blót abhielten. „Improvisiert“ heißt jedoch nicht „mal eben was dahingeworfen“, sondern einfach spontan schauen, was sich zeigt, was hoch kommt und was ausgesprochen werden will. Diese kleinen Zeremonien sind genauso wohltuend und bedeutungsvoll wie die „großen“, geplanten.

Kleiner Altar

Außerdem dienen solche Treffen dazu, die Gemeinschaft zu stärken. Wir merken auch immer wieder, wie eng unsere kleine Gemeinschaft geworden ist. Wir vertrauen einander und schützen und stärken uns gegenseitig. Es ist nun über ein Jahr her,  dass unser Herd gereinigt und komplett neu aufgebaut wurde. Wir spüren immer stärker, dass unser Grundstück seit dem mehr und mehr zu einem heiligen Ort und zu einem Kraftplatz wurde und weiter wird.

Die Schwingungen dort sind sehr harmonisch, seit störende und unerwünschte Energien konsequent entfernt wurden. Seit dem ist jedes Treffen dort ein schönes Erlebnis, ob in kleiner Runde, oder mit unseren immer wieder gern gesehenen Gästen aus befreundeten Herden und willkommenen Neuzugängen.

Von Drea

Räucherwerk

Himmel

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Mittsommerfeier 2017

Am Samstag, den 24. Juni trafen sich der Herd Aldsidu Honovere nebst zahlreichen Gästen auf dem Herdgrundstück zur Sonnenwendfeier, auch genannt Midsommer oder Litha.

Fast schon traditionell zum Sonnenhöchststand ließ sich eben jene Sonne nicht blicken und schickte dafür eine steife Brise als Vertretung. Aber zumindest waren wir von Regen und Kälte verschont und das ist doch schon mal was.

Sommersonnenwende heißt, die Sonne hat Ihren höchsten Punkt erreicht und obwohl jetzt erst der Sommer beginnt, so werden die Tage doch wieder kürzer. Die Sommerblumen erblühen jetzt erst zu voller Schönheit und das Korn auf den Feldern beginnt jetzt zu reifen.  So ist auch für uns die Zeit,  das was wir zu Beginn des Jahres an Imbolc und Ostara gesät haben, reifen zu sehen und uns auf die Ernte vorzubereiten.

Ein Blick zurück….

Was haben wir gesät…was wollen wir ernten…was sind unsere Ziele, was unsere Wünsche und Träume? Zeit der Zwischenbilanz…wo stehen wir jetzt? Noch sind alle Dinge im Werden, noch können wir ein paar Feineinstellungen vornehmen.

Wir halten kurz inne und sortieren uns neu. Was ist überflüssig geworden? Was will jetzt angegangen werden, damit es eine möglichst erfolgreiche Ernte wird.

Dies ist die Zeit von der Blüte zur Reife. Nutzen wir sie.

Es ist die Zeit der Sonnenkraft, der Fruchtbarkeit, des strahlenden Gottes Baldur und der wunderschönen, ebenso strahlenden Göttin Freya.

Doch die Natur weiß, auch wenn die „schönste Zeit des Jahres“ erst beginnt und uns mit den Assoziationen Sommer, Sonne, Ferien, Strand und Meer und so manchen Kindheitserinnerungen aus unbeschwerten Tagen begleitet, so nimmt das Licht langsam wieder ab…

…und das muss es auch, denn sonst würde alles verbrennen…

Unser Sommeraltar

Fafnir bewacht den Altar

Nach einem schönen,  intensiven Ritual mit langen Sumbelrunden, Gedichten und einem wunderbaren Gemeinschaftsgefühl gab es den traditionellen „Feuersprung“  Mit Jubel und Geklatsche, untermalt von dem fröhlichen Gesang eines Buchfinks im Baum über uns.

unser Wachhund 🙂

Köstlichkeiten vom Grill

Das anschließende, gemütliche Beisammensein bei allerlei (wie immer zu vielen) Köstlichkeiten war sehr beschwingt und fröhlich. Und hier noch einmal Dank an unsere Gäste, die den Anfahrtsweg nicht scheuten und sich trotz anderer Verpflichtungen ein paar Stunden Zeit nahmen, um zum Gelingen dieses hoch energetischen Blóts beizutragen. Hoffentlich hattet Ihr eine schöne, entspannte Heimreise J

Von Drea

PS: Zitat des Tages: „Da kam was von oben geflogen“

In diesem Sinne: Habt einen wunderschönen Sommer mit vielen Höhenflügen!!!

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Stammtisch April 2017 entfällt

Der Stammtischtermin am 27.04.2017 entfällt leider!

Nächster Stammtisch ist wieder am 08.06.2017.

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Frühlingsritual 2017

Am 14.4.2017 traf sich der Herd Aldsidu Honovere auf dem Herdgrundstück zu dem alljährlichen Aufräumungsarbeiten und anschließendem Frühjahrsblót.

Es ist eigentlich schon fast überflüssig zu erwähnen, denn es ist fast immer so:

Trotz schlechter Wetterprognose hatten wir eine Menge Sonne und auch als die Wolken immer dicker und grauer wurden blieb es trocken. Die kühle Luft störte uns wenig, denn beim Beseitigen der Sturm“schäden“ des vergangenen Winters, sprich das Schleppen von kleinen Reisigbündeln bis hin zu dicken Riesenästen, fast schon Bäume, wurde uns mächtg warm.

Alles was dort herumlag, wurde verwertet, um den Sichtschutz am Ritualplatz auszubessern und auszubauen. Mit dem vorhandenen natürlichen Baumaterialien geht das ganz hervorragend.

Nach knapp vier Stunden Arbeit begaben wir uns zum Ritualplatz und hielten ein Blót ab mit dem Thema „Die Tiere Asgards“, denn auch die verdienen es, einmal ausgiebig erwähnt und gewürdigt zu werden. Die Wölfe und Raben Odins, sowie Freyas Katzen, der Eber Gullinborsti und natürlich das mächtige achtbeinige Pferd Sleipnir dürfte wohl den meisten bekannt sein, doch auch die etwas weniger bekannten fanden Beachtung, als da wären die Hirsche in der Weltenesche Yggdrasil. Ebenso die dort ansässigen Schlangen, das Eichhörnchen Rattatöskr, der Drache am Fuße der Esche, der Adler in der Baumkrone und der Habicht zwischen seinen Augen.

Den Tieren wohnt eine tiefe Symbolik inne. Der Habicht beispielsweise symbolisiert das 3. Auge zwischen den beiden physischen Augen. Die Raben Hugin und Munin, „Gedanke“ und „Erinnerung“ sagen uns, dass wir uns unserer Erinnerung niemals berauben lassen dürfen. Denn die Dinge, die heute geschehen, verstehen wir oft heute nicht, wohl aber morgen oder übermorgen.

Der flinke, immer zwischen Wurzel und Krone hin- und her flitzende Rattatöskr ist ein Symbol für den Austausch der unbewussten, „dunklen“ Seite in uns und der bewussten „lichtvollen“ Seite. Wir können nur ganz sein, wenn beide Seiten im Gleichgewicht sind.

Es sorgen die Hirsche, die an den Blättern, Trieben und Früchten des Baumes nagen, ebenso wie es der Drache Nidhöggr an den Wurzeln tut dafür, dass der Baum sich nicht zu weit und unkontrolliert ausbreitet und sich die neun Welten nicht zu weit voneinander entfernen. So ist das Gleichgewicht und der Austausch gewährleistet.

Sleipnir möchte uns folgende Botschaft vermitteln:

„Odin ist zurück gekehrt“. Das soll heißen: Die Weisheit ist wiedergekehrt. Immer mehr Menschen erwachen und tragen die Weisheit, das alte Wissen, in die Welt und tragen so zu ihrer Heilung bei!

Nun waren wir nach Stunden auf den Beinen doch leicht erschöpft und gönnten uns nach dem Blót ein gemütliches Picknick mit leckerem Grillgut, selbstgemachtem Met und allerlei weiteren Köstlichkeiten in geselliger Runde.

bunt gedeckter Tisch

Grillen nach getaner Arbeit… lecker!

Freuen wir uns nun auf den Beginn des Sommers

von Drea

Mittagssonne

 

P.S.: Wir verließen den Platz nicht ohne eine neue Erkenntnis (Achtung, nicht ganz ernst nehmen):

„Wenn es schneller ist als ein Baum, dann ist es ein Vogel!“

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Terminübersicht für das 1. Halbjahr 2017

Stammtischtermine 2017

23.02.2017

30.03.2017

27.04.2017 entfällt leider

08.06.2017

jeweils ab 18 Uhr im Restaurant Taormina (Hannover-Kleefeld)

 

Ritualtermine auf unserem Herdgrundstück

25.02.2017

14.04.2017 (mit Aufräumarbeiten auf Grundstück) – Ostarafest

24.06.2017 – Mittsommerfeier

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Skalden- und Handarbeitstreff Februar 2017

Am 10.02.2017 traf sich der Hannover-Herd zum Handarbeits-, Skalden-, Klönnachmittag.

Der Ärmel in Arbeit

Stricken

Hier wird ein Socken gestopft!

Wir haben es uns mit köstlichem Knappwurst-Brot, Kuchen und Tee gemütlich gemacht um zu Stricken und Socken zu stopfen (!) U. a. wurden uns die Zankreden Lokis vorgelesen, in Auszügen sogar in wagneresker Kakophonie.

Kuuuuchen, lecker…

Im Übrigen haben wir unsere weiteren Termine für die erste Hälfte 2017 abgestimmt.

Wir freuen uns auf ein ereignisreiches Jahr!

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Stammtisch Januar 2017

Der Heiden- und Asatru Stammtisch des Aldsidu Honovere trifft sich am

26.01.2017 – ab 18 Uhr – im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

der Januar-Stammtisch entfällt leider wegen Krankheit!

 

Ausweichtermin ist der 23.02.2017 – 18 Uhr – im Restaurant Taormina

 

Ihr seid herzlich eingeladen.

Fragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Julfeier mit Freunden

Am 17.12.2016 konnte ich nun doch ein schönes Julblot mit lieben Freunden feiern.

Wir haben ein stimmiges Ritual mit segensreichen Sumbelrunden für die Götter, die Ahnen und persönlichen Wünschen im Fackelschein abgehalten. Wieder im Warmen angekommen gab es ein üppiges Buffet mit vielen verschiedenen Köstlichkeiten; jeder hatte etwas vorbereitet.

Es war ein toller Abend mit guten Gesprächen und viel Lachen, ich bin sehr glücklich, dass ich eingeladen war. Vielen Dank auch an die Gastgeber und an die gesamten Wiehen-Wölfe. Ich sehe einer gemeinsamen Feier in 2017 mit Freude entgegen!

Eine gesegnet Julzeit und ruhige Raunächte wünsche ich allen!

Anja

 

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Spontanes Julblot und Jultanne schmücken

Am 9. Dezember traf sich der Herd Aldsidu Honovere zu einem kleinen Julblót.

Altar

Im schwindenden Licht des Tages schmückten wir die Tanne am Ritualplatz mit kleinen Sternchen und Tieren aus Naturmaterial. In die Äste der uns umgebenden Bäume hingen wir Futter für die Wildvögel. Dann wurde ein kleines Feuer entzündet für die nachfolgenden Sumbelrunden.

Baumschmuck

Meisenknödel

Wir haben Loki gebeten, die Flamme solange in Gang zu halten, bis der letzte Segen gesprochen, die letzte Weihe vollzogen und das letzte Opfer erbracht sei. Es war faszinierend…das kleine Feuerchen brannte munter und am Ende…wie ausgeblasen…es war erloschen, von einer Sekunde zur anderen. Loki weiß einfach, dass wir ihn mögen und er mag uns bestimmt auch, so dass er uns bestimmt gerne mal einen Gefallen tut.

Was versteckt sich dort?

Unser kleines Ritual fand also in der Dunkelheit statt, nur die kleine Flamme spendete flackernd Licht. Der Tag war trüb gewesen, aber die Luft mild und weich. Wir bedankten uns für das vergangene Jahr, dankten den Göttern und Ahnen für Ihre Unterstützung. Es war ein turbulentes Jahr mit Veränderungen und Neuanfängen, sowohl für den Herd als auch für jeden Einzelnen privat. Es ist Ruhe eingekehrt, angenehme Ruhe. Wir bereiten uns nun auf die Rauhnächte vor. Die Wintersonnenwende findet in einigen Tagen statt und das Licht wird dann allmählich wieder zurückkehren.

Kuchen

Wir genießen das Dunkel, die Ruhe, den Rückzug, Zeit für uns, die Familie, das Träumen….

Im Anschluss an die Zeremonie gab es noch einen süßen, kleinen, leckeren Kuchen. Im Licht unserer Taschenlampen wirkten die Büsche und Bäume richtig märchenhaft mystisch  und auf eine angenehme Weise geisterhaft. Die verottende Wurzel eines längst umgestürzten Baumes wurde zum schlafenden Troll, die Äste der Tannen zu Eisfeen, das trockene Geäst zum Elfenhügel, hier und da raschelte es leise im Gras und leise Vogelstimmen waren zu hören.

Schläft hier ein Troll?

Wir segnen das vergangene Jahr und wir freuen und auf das kommende. Möge es genauso erfolgreich und inspirierend für den Herd (und natürlich für seine Mitglieder) sein. 2016 hat in der Quersumme 9 und 2017 in der Quersumme 1. Die NEUN bring zuende, sortiert aus, was nicht mehr gebraucht wird, was überflüssig ist und nicht mehr erwünscht. Die NEUN hilft beim Aufräumen und Großreinemachen. Sie ist der Wegbereiter für die EINS, die nun folgt! Lassen wir uns überraschen.

Gesegnete Rauhnächte…

Von Drea

Natürlich holte sich noch die Mieze ihre Streicheleinheiten ab.

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November 2016 – Ritual zu Ehren Bragi

Am 19.11 trafen sich Mitglieder des Herdes Altsidu Honovere bei recht kühlen Temperaturen zum Novemberritual. Das Ritual sollte dem Dichter- und Skaldengott Bragi gewidmet sein.

unser Altar

unser Altar

Die tiefstehende Vorwintersonne lugte unter dunklen Wolken hervor und tauchte den Ritualplatz in ein geheimnisvolles, goldenes Licht. Zu Viert richteten wir den Platz in kurzer Zeit schön her, sogar ein richtiges, selbst geschnitztes Bragi-Idol wurde auf dem Altar aufgestellt.

Bragi-Idol

Bragi-Idol

Um Bragi zu ehren, wurden Gedichte und kleine Texte vorgetragen. Dazu gehörte der Zaubergesang aus der Edda ebenso wie ein kerniges nordisches Heldenlied und ein kleines niedliches Gedicht. Selbstverständlich wurde auch gesungen.

Bragi soll der Sage nicht  dem Asengeschlecht entsprungen, sondern als menschlicher Skalde nach Asgard gekommen sein. Bragi ist viel mehr als die von Loki in seinen Zankreden bezeichnete „Bankzierde“, er bringt mit Liedern, Gedichten und Sagas Freude für Götter und Menschen.

Unsere Großeltern kannten sie noch, die langen, dunklen Winterabende am wärmenden Feuer. An diesen Abenden saß die Sippe am Feuer versammelt und lauschte den spannenden alten Geschichten. Für Kinderohren klangen sie wie Märchen, die Älteren verstanden die Weisheit und Tiefe, die diesen Geschichten innewohnten. Geschichten sind nicht nur Zeitvertreib, sondern für jeden, der zwischen den Zeilen hören und lesen kann,  Überbringer von Wissen und Wahrheit.

Heute wird uns das Wissen über Bücher und das Internet leicht zugänglich gemacht. Doch früher gab es diese Medien nicht. Bücher waren selten und kostbar und ganz davon abgesehen war Lesen und Schreiben nicht selbstverständlich. Daher hatten Barden und Skalden eine hohe Stellung, denn sie überbrachten Wissen von Mund zu Ohr, erzählten von Schlachten und Helden, von Königen, vom Geschehen aus fernen Ländern. Sie waren Boulevardpresse, Tagesschau und Rockstar in Einem.

Auch sagt man, dass die Barden Zaubergesänge beherrschten, die Schutz, Heilung, Liebes- und Schlachtenglück herbeibringen sollten.

„Bragi, Herr der Geschichten,
Hilf mir mich zu erinnern,
denn Dinge müssen nicht geschehen
um wahr zu sein…“

Heute können wir Bragi bitten, uns Leichtigkeit ins Leben zu bringen. Was wären wir denn ohne die vielen bunten Geschichten, die vielen schönen Dinge in Leben. Auch vermag er, uns zur Seite zu stehen, wenn wir kreativ sein wollen, sei es als Künstler, Schriftsteller, Maler, Bastler… kurz… alles wofür wir Ideen und kreative Energie brauchen.

Für das alles können wir Bragi um Hilfe bitten.

Altar collagenUnser kleines Ritual wurde wie immer durch einen kleinen Imbiss beendet, köstliches selbst gebackenes Brot (versehen mit der Wunjo-Rune) skandinavische Trollkekse, Schokokeksen sowie Tee und Kaffee.

Wunjo-Brot-Rune

Wunjo-Brot-Rune

Die kleine Katze bekommt jedes Mal die nötige Aufmerksamkeit

Die kleine Katze bekommt natürlich  jedes Mal die nötige Aufmerksamkeit

Jetzt kann die dunkle Jahreszeit beginnen…wir haben genug „Geschichte(n), um sie zu füllen…“

Heil Bragi!

Von Drea

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Ritual November 2016

Der Asatru- und Heidenstammtisch „Aldsidu Honovere“ läd ein:

Am 19. November 2016 ab 15 Uhr

feiern wir auf unserem Herdgrundstück ein Ritual zu Ehren von Bragi – möge er Lieder und Lachen in die dunkle Jahreszeit bringen.

Anmeldungen und Rückfragen sendet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch November 2016

Der Heiden- und Asatru Stammtisch des Aldsidu Honovere trifft sich am

24.11.2016 – ab 18 Uhr – wieder im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

Ihr seid herzlich eingeladen.

Fragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Spinnstuben- und Skalden-Treff im November 2016

Der Asatru-Hannover-Herd traf sich erneut zu einem Handarbeitsnachmittag. In geselliger Runde haben wir geklönt, gestrickt, gehäkelt und genäht.

gestricktes, gehäkeltes, genähtes...

 

Neben köstlichem Naschkram, Tee und Kaffee…

Naschwerk

… wurde uns mit vom einzig anwesenden Herrn aus dem Buch von Fritz Steinbock „Am Anfang war die Kuh“ vorgelesen. 🙂

 

Wieder ein schöner Nachmittag!

Lorian

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Herbstfestritual 2016

Am Samstag, den 10.9. trafen sich Mitglieder des Stammtisches Hannover zum Spätsommerritual auf dem Grundstück.

Spätsommer? Die Sonne brannte bei knapp 30 Grad vom Himmel. Das zweite Ritual in Folge unter sengender Sonne. Das ist rekordverdächtig und könnte in die Herdannalen eingehen….

Unser Altar im Sonnenschein

Unser Altar im Sonnenschein

Das Ritual sollte zu Ehren des mächtigen Thor abgehalten werden. Thor (auch bekannt unter dem Namen Donar, nachdem der Donnerstag benannt ist) ist neben Odin der bekannteste Gott im Asgard-Pantheon. In manchen Gegenden ist er sogar noch populärer als Odin. Das lässt sich zum Teil auch an vielen Ortsnamen erkennen, zum Beispiel Thorsminde in Dänemark.

Bei den Ritualvorbereitungen schallte vom Nachbargrundstück dröhnende Technomusik herüber. Erst dachten wir „Hm..muss denn sowas sein?“ (letztes Mal die Erntemaschine heute die Musik) aber dann war es doch irgendwie passend und es wurde die Nachricht an Thor geschickt, wenn es ihm gefällt, kann die Musik bleiben, wenn nicht, möge er für Ruhe sorgen. Und was passierte? Bis zum Beginn des Rituals hatten wir eine Stimmung wie auf einer Rave-Street-Parade und kurz nach Beginn des Rituals war Ruhe. Erst anschließend wummerten die Rhythmen wieder los, aber verhältnismäßig leise.

Zwei Katzen leisteten uns Gesellschaft und staubten einen kleinen Teil der Opfergabe für Thor ab (Ziegensalami aus Norwegen, hierzulande wohl kaum erhältlich). Die beiden Mini-Tiger fielen darüber hier wie ihre großen Artgenossen über eine Antilopenherde.

Salami mit Geit (Ziegenfleisch) als Opfergabe

Salami mit Geit (Ziegenfleisch) als Opfergabe

Freyas Katzen?

Freyas Katzen?

Nach dem Entzünden des Opferfeuers wurden Gedanken zu Thor ausgetauscht. Es wurden seine Aspekte als Beschützer der Menschen erwähnt, sein immerwährender Kampf gegen die Riesen als Sinnbild dafür, dass er dafür sorgt, dass die Naturgewalten soweit in Schach gehalten werden, dass sie nicht alles vernichten und zerstören. Doch auch Zerstörung und Verwüstung muss sein, damit daraus etwas neues entstehen kann. Jeder hat solche Bilder schon einmal gesehen. Junge, zarte Pflanzen nach einem verheerenden Waldbrand. Fruchtbare Erde nach einem Vulkanausbruch. Ertragreicher Boden nach Überschwemmungen eines Flusses. Thor gilt in seiner Unbeherrschtheit und seinem Jähzorn daher auch als „Zerstörer“. Passend hierzu ist die Rune Thurisaz, der „Dorn.“ Die Rune wird gleichermaßen als Schutz- aber auch als Zerstörerrune verwendet. Ihr wohnt eine sehr starke Energie inne, daher sollte man sie stets mit Bedacht und genauer Intention anrufen, sonst könnte es leicht sein, dass man einen Flächenbrand auslöst, der so nicht geplant war.

Thor hat aber auch seine nachdenklichen, ruhigen Seiten. Oft wandelt er Seite an Seite mit Loki, in tiefe Gespräche versunken. Auch zeigt er seiner Ehefrau Sif seine sanfte und liebevolle Seite. Seinen Freunden ist er ein loyaler und treuer Begleiter, doch wehe seinen Feinden! Kaum einer, der der zerstörerischen Kraft Mjölnirs je entkam. Thors Hammer Mjölnir, der „Thorshammer“, ein Symbol für Kraft und Schutz, selbst von Nichtheiden als Schmuckstück geschätzt. Wobei sich ein jeder selbst seine Meinung darüber bilden darf, ob man religiöse oder spirituelle Symbole nur als Schmuck tragen sollte, um sich damit herauszuputzen…

Symbolisch hier weitere Begleiter des Thor: Sein Kraftgürtel Megingiard und der Eisenhandschuh Jarngreipr mit dem er den Mjölnir fangen kann

Symbolisch hier weitere Begleiter des Thor: Sein Kraftgürtel Megingiard und der Eisenhandschuh Jarngreipr mit dem er den Mjölnir fangen kann

Im Anschluss an das kleine Ritual entfachten wir uneren MuFuFeuGri (MultifunktionsFeuerkorbgrill), lasen uns bei Kaffee und Knabbereien kleine Geschichten vor, die mit der Jahreszeit zu haben (die Regentrude von Theodor Storm, eine wunderschöne kleine, liebevoll bebilderte Geschichte) und natürlich eine Geschichte mit Thor (aus dem Buch „Am Anfang war die Kuh“ von Fritz Steinbock). So wurde die Zeit, bis die Kohle glühte und das Fleisch und die Würstchen gar waren nicht zu lang. Es hat total Spaß gemacht und natürlich wurde auch wieder viel gelacht 🙂

Skaldenzeit vor dem Essen

Skaldenzeit vor dem Essen

Lecker...

Lecker…

Auf dem Heimweg türmten sich im Westen große Wolken auf. Wenn es auch keine Gewitter gab, so waren diese mächtigen Wolken vielleicht ein kleiner Gruß vom „Donnergott“ Thor, der einen kleinen Ausflug mit seinen von Ziegenböcken gezogenen Wagen machte und uns zuwinkte….

Von Drea

Dunst ist die Welle,
Staub ist die Quelle!
Stumm sind die Wälder,
Feuermann tanzet über die Felder!

Nimm dich in acht!
Eh‘ du erwacht,
Holt dich die Mutter
Heim in die Nacht!

Theodor Storm – Die Regentrude

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Spinnstuben-Treffen

Ein Teil des Aldsidu-Honovere traf sich am 25.08.2016 zu einem kleinem Handarbeits- und Klöntreff.

Wir haben fleißig gestrickt und genäht, und natürlich ordentlich gequatscht.

Unser Gewerkel

Unser Gewerkel

Lecker selbstgebackenes Brot mit feiner Knappwurst und Tomaten rundeten den Abend ab.

… es gab auch After Eight …

Lorian

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Achtung, neues Stammtischlokal für September 2016!

Der Heiden- und Asatru Stammtisch des Aldsidu Honovere trifft sich am

29. September – ab 18 Uhr – im Restaurant Tanara, Scheidestraße 20, 30625 Hannover*

Ihr seid herzlich eingeladen.

 

*Das Lokal Tanara liegt unweit des bisherigen Stammtisch-Lokals. Die praktischen Anfahrtmöglichkeiten über DB und Straßenbahn (bzw. nahe Anbindung an den Schnellweg) sind also weiterhin gewährleistet! 

Fragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Lange Nacht der Religionen

Lange Nacht der Religionen

Lange Nacht der Religionen

In Berlin findet dieses Jahr wieder die „Lange Nacht der Religionen“ statt. Am 17.09.2016 laden verschiedene Religionen, Konfessionen, spirituelle Gruppen und interreligiöse Initiativen zum gemeinsamen Dialog.

Mehr unter Lange Nacht der Religionen

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Ritual vom 19.08.2016

Am 19.8 traf sich der Herd Aldsidu Honovere zum Augustritual auf dem Grundstück.

Diesmal soll das Ritual zu Ehren Freyas stattfinden. Freya die große strahlende Göttin, deren Glanz über ganz Asgard erstrahlt.

Die Sonne steht noch hoch über dem Ritualplatz und es ist ein herrlich warmer, hochsommerlicher Tag. Auf dem Feld nebenan lärmt der Mähdrescher…“Muss das denn sein, das ist ja nicht sehr besinnlich…“

Aber doch…es passt! Denn schließlich feiern wir auch den Beginn der Erntezeit und sind dankbar, dass wir trotz eines eher kühlen, regenreichen Sommers überhaupt eine Ernte haben.

AltarDie Ritualleiterin erzählt nun von Freya, die den meisten als Symbol für atemberaubende Schönheit und Sinnlichkeit bekannt sein dürfte. Doch Freya hat noch ganz andere Facetten. So ist sie eine starke selbstbewusste Frau, eine Kriegerin, die sich niemals klein macht, die stolz und in majestätischer Stille über die Schlachtfelder der Altvorderen schritt und als erste die Einherjer erwählte.  Sie ist einfühlsame Ehefrau, erotische Gespielin, mächtige Zauberin und furchtlose Kriegerin in einem. Selbst von  dem imposanten Thor lässt sie sich nicht für eine List einspannen. „Selbst schuld, wenn er sich seinen Hammer klauen lässt…“ 😉

Legendär ist Ihre Halskette Brisingamen, von Zwergenhand geschmiedet. Freya begehrte diesen Schmuck so sehr, dass sie sich auf den Willen der vier Zwergenschmiede einließ, mit einem jeden von ihnen die Nacht zu verbringen.

Freya setzt sich über Konventionen hinweg und nimmt sich was sie will. Das soll auch uns zeigen, dass wir uns nicht immer „anpassen“ müssen oder den Normen und mitunter althergebrachten Regeln zu beugen. „Was sollen denn die Leute denken?“ Freya ist es piepegal, was „die Leute“ denken. Sie ermutigt besonders uns Frauen, unseren Weg zu gehen, zu sagen was wir denken, unseren Bedürfnissen und Wünschen Ausdruck zu verleihen, auch wenn wir damit hin und wieder anecken. Sie zeigt uns, dass betonierte, von außen auferlegte Grenzen auch mal einzureißen sind.

Vielleicht würde sie in der heutigen Zeit Botschaften verbreiten wie „Mädels! Zeigt dass ihr nen Arsch in der Hose oder im Rock habt, der nicht nur zum Wackeln für die Kerle da ist! Ihr seid stark! Ihr seid mächtig!“

Als die Rede beendet ist, rauscht Wind durch die Bäume und man hört einen Raubvogel. Vielleicht ist es die Göttin, die Ihr Falkengewand angelegt hat…wer weiß

Brisingamen

Brisingamen

Das kleine Feuer wird alsbald gelöscht, denn das Gras um die Feuerstelle ist sehr trocken und außerdem ist die Luft immer noch sehr sehr warm.

Impressionen

Impressionen

Wie immer rundet ein kleiner Imbiss diesen schönen, entspannten Nachmittag ab und im Licht einer tiefstehenden, goldenen Abendsonne treten wir alle den Heimweg an.

Wie so oft endete der Tag in herrlicher Abendstimmung am Teich. Ein wunderschöner Platz.

Wie so oft endete der Tag in herrlicher Abendstimmung am Teich. Ein wunderschöner Platz.

Von Drea

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Stammtisch Juli 2016

Der Heiden- und Asatru Stammtisch des Aldsidu Honovere trifft sich am

28.07.2016 – ab 18 Uhr – im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

Ihr seid herzlich eingeladen.

Fragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual im August 2016

Der Asatru- und Heidenstammtisch „Aldsidu Honovere“ läd ein:

 

Am 19. August 2016 ab 16 Uhr

 

feiern wir auf unserem Herdgrundstück ein Ritual zu Ehren der Götter.

Anmeldungen und Rückfragen sendet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual im September 2016

Der Asatru- und Heidenstammtisch für Hannover und Umgebung läd am

 

10. September 2016 – um 15:00 Uhr

 

zum Ritual auf dem Herdgrundstück ein. Ihr seid herzlich eingeladen.

 

Für Rückfragen stehe ich Euch unter lorian[et]slow-mo.de zur Verfügung.

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Ritual im Oktober 2016

Der Aldsidu Honovere – Asatru-Stammtisch für Hannover – feiert am

 

08. 29. Oktober 2016 – um 14:00 Uhr *

 

auf unserem Herdgrundstück.

 

Ihr seid herzlich eingeladen daran teilzunehmen. Für Rückfragen meldet Euch  unter lorian[et]slow-mo.de

 

*Bitte Änderung beachten

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Mittsommerfeier 2016

Am 18.6 traf sich der Herd Aldsidu Honovere zum Mittsommerfest auf dem Grundstück.

Banger Blick gen Himmel auf der Hinfahrt… immer noch klatschen die Tropfen auf die Windschutzscheibe… MIST… soll das schöne Fest etwa ins Wasser fallen? Die Wettervorhersage lässt keinen großen Hoffungsspielraum.

Auf dem Grundstück angekommen… und erstmal die Plane über den Grillplatz ziehen…. schnell schnell…

So, das wäre geschafft… immer noch lassen sich leise fallende Regentropfen auf der Plane vernehmen. Na gut, heizen wir halt den Grill schon mal an, damit er nachher schön durchgeglüht ist und wir das ganze hier wohl notgedrungen ziemlich abkürzen werden…

Doch was ist das da? Sieht das aus wie ein gnädiges Stückchen blauer Himmel? Jetzt aber nix wie los zum Ritualplatz. Juhuu, wenigstens eine kleine Regenpause in Sicht.

Tatsächlich aber waren die Gebete erhört worden, der Himmel riss auf  und schenkte uns einen von Sonne überstrahlten Ritualplatz, die Temperaturen wurden angenehm und der Wind strich nur sanft durch die Bäume. Die Götter waren mit uns!!

Unser Mittsommeraltar, die Sonne lacht

Unser Mittsommeraltar, die Sonne lacht

Fröhliche Farben, symbolträchtige Gegenstände und bunte Blumen sollten die Pracht des Sommers darstellen. Dementsprechend schmückten wir liebevoll unseren kleinen Altar.

 

Unser reich geschmückter Altar

Unser reich geschmückter Altar, dabei die Runen, die wir im Ritual gesungen haben

Es folgte ein intensives,  außergewöhnlich langes Ritual. Unsere Herdwartin hielt eine spannende Rede zum Thema Sommer, Fülle und Fruchtbarkeit. Gespannt lauschten wir der Geschichte über die Bedeutung der damaligen Spinnstuben und der damit verbundenen Bräuche. Geschichten über die Zeit, in der jedes Mitglied einer Gemeinschaft dazu beitrug, das Überleben zu sichern, jeder nach seinen Fähigkeiten. Der Sommer mit seiner  großen Fülle und Reife ließ die Menschen auf reiche Ernte hoffen. Wir wurden einmal mehr gewahr, dass es nicht selbstverständlich ist, in Wohlstand und Fülle zu leben.

Die hochstehende Sonne ruft auch das Thema „Lebensfreude“ immer wieder wach. Glücklich sind die, die Freude aus tiefsten Herzen empfinden können. Das darf Freude über die großen Erfolge sein, genauso aber auch die Freude über die kleinen Dinge… Echte Freude unterscheidet nicht zwischen großen oder kleinen Dingen. Sie strahlt einfach aus sich heraus…

Bei den Götteranrufungen wurde diesmal besonders Freya (Frija) hervorgehoben, in ihrem Aspekt für Fülle, Leidenschaft und weibliche Macht. Sie ist eine Unterstützerin für starke Frauen und solche, die sich mehr Stärke wünschen!

Zu Ehren der Götter und auch, um Bragi zu erfreuen, wurden anschließend Lieder gesungen. Da Bragi jedoch hier und da einige Verbesserungsvorschläge hatte, musste der Kanon mehrfach unterbrochen und neu angesetzt werden. Wie soll man da noch ernst bleiben. Was solls… mit Humor geht doch alles viel besser 🙂

Nerthus, Erdmutter, komm!
Sonnwendfeuer brennen überall.
Hör, wir singen wieder! Hör, wir singen wieder!

Auf das fröhliche Singen folgten emotionale und nachdenklich stimmende Sumbelrunden. Sehr persönliches wurde gesagt und von der Gemeinschaft mitgetragen. Begleitet von leisen Trommelschlägen wurden dann die Opfer in aller Stille dargebracht.

Anschließend sollte ein neues Idol seine Weihe bekommen, da das alte Idol nicht mehr existent ist. Das prächtige Idol wurde von uns mit dem Rauch des heiligen Feuers geweiht, von jedem Mitglied einzeln gesegnet und umfassend geehrt.

Kraftvoller Runengesang rundete das Ritual ab. Der Runengesang wurde von den Rufen eines Eichelhähers begleitet, dem man auch die Funktion eines Wächters nachsagt. Und nach dem Öffnen des Kreises fühlten wir alle uns auf eine angenehme Weise erschöpft. Dieses Mittsommer-Ritual hat sehr viel Energie gefordert aber auch auch sehr viel wieder zurückgegeben.

Blumengruß

Blumengruß

Zufrieden räumten wir den Platz auf, ließen Blumengeschenke zurück und dann hieß es: Ran an den Grill! So viel Energiearbeit macht hungrig.

Noch warten wir auf das Grillgut...

Noch warten wir auf das Grillgut…

Die Stimmung beim Essen wurde von sehr viel Gelächter begleitet, so dass wir erst aufbrachen, als die kühle Feuchtigkeit vom Teich hochstieg und es leicht ungemütlich wurde.

Dank den Göttern für diesen fantastischen Nachmittag!

Von Drea

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Mittsommerfeier in Hannover

Der Hannover-Herd läd ein, am

 

18. Juni 2016 ab 16:00 Uhr

 

auf unserem Herdgrundstück das Mittsommerfest zu feiern.

 

Für Rückfragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual am 21.05.2016 – Reinigung und Erneuerung

Am 21.5. traf sich der Hannover Herd auf dem Grundstück zum Ritual, welches diesmal unter dem Motto „Reinigung und Erneuerung“ stand.

Wir hatten das Gefühl, dass sich im Laufe der Zeit viele Energien angesammelt haben und bei weitem nicht nur positive. Aber das bleibt ja nicht aus. Ist schließlich wie in jedem normalen Haushalt, wo hin und wieder „das große Ausfegen“ angesagt ist.

So ging es dann auch schnell frisch ans Werk. Jeder hatte gleich seine Aufgabe gefunden, ohne dass darüber diskutiert werden musste. Die nonverbale Kommunikation klappte hervorragend. Die „Macht der Drei“ leistete ganze Arbeit. Eine reinigte die Feuerstelle „porentief“. Die andere spaltete jede Menge Holz und die Dritte pflanzte einen kleinen Hollerbusch ein, der von nun an seine magischen Kräfte entfalten möge.

Unser neuer Hollerbusch

Unser neuer Hollerbusch

Es wurde fröhlich aufgeräumt, gefegt, geschmückt und  kräftig die Axt geschwungen.

Altar, gereinigte Feuerstelle und unser besonderes Bier

Altar, gereinigte Feuerstelle und unser besonderes Bier

Als das erledigt war, ging es an den rituellen Teil. Der Platz wurde noch einmal mit der Kraft der vier Elemente (Erde, Luft, Feuer, Wasser) sorgsam gereinigt. Für jedes Element war das Symbol vorhanden. Salz für die Erde. Rauch für die Luft. Eine brennende Fackel für das Feuer. Wasser in einem Methorn. Und als Abschlussgabe der Reinigung ein dunkles Bier als Opfertrank für den Platz.

Reinigung und Weihe

Reinigung und Weihe

Ich reinige dich mit dem heiligen Salz der Erde.
Ich reinige dich mit dem heiligen Wasser des Lebens.
Ich reinige dich mit der heiligen Kraft des Feuers.
Ich reinige dich mit dem heiligen Rauch,
der die Luft erfüllt und die Götter erfreut.

 

Nach der Reinigung des Platzes haben wir drei Runen gezogen und die Macht dieser Runen mittels Runengesang dem Platz übergeben.

Kenaz, Wunjo und Othala

Kenaz, Wunjo und Othala

Je weiter das Ritual fortschritt, desto deutlicher war die Kraft zu spüren, die sich um uns herum aufbaute. Es war sehr beeindruckend!!

Wir weihen erneut diesen Ort,
Wie es unsere Vorfahren taten,
Den Asen und Vanen
Und ihrem Stamm.

Wir danken den Alben,
Die diesen Ort bewohnen,
Für ihre Gastfreundschaft.
Empfangt diese Gegengabe
Und haltet immer mit uns gute Nachbarschaft
Auf einem Platz, der blüht und gedeiht.

Dieser Ort ist heilig.
Ein Frevler, der seinen Frieden bricht.
Heil allen, die ihn halten.

Nachdem der Platz nun gereinigt und wieder neu geweiht war, vollzogen wir noch ein Ritual mit den dazugehörigen Sumbelrunden. Auch hier war der Neubeginn das Thema. Der Herd möge nun zu neuer Größe erwachen und seine Mitglieder mögen auf guten, segensreichen Wegen wandeln.

Jedes Mitglied brachte sein persönliches Opfer dar und anschließend wurde noch einmal gemeinsam geopfert:

Da war zum Einen ein wunderschön gefertigter Kranz aus Blattgrün und Blumen,  in dem all die vergangenen Energien eingeflochten waren.

Opferkranz

Opferkranz

Als nächstes übergaben wir das schon vor einiger Zeit umgestürzte Idol dem Feuer, um seine Energien wieder freizugeben, so dass das Holz jetzt in Ruhe den Kreislauf der Natur gehen kann. Es ist allerdings nicht zu Asche verbrannt, sondern nur geschwärzt wieder dem Feuer entnommen worden, nun kann es auf diese Weise gereinigt und geschwärzt in liebevolle Hände abgegeben werden, da es das Grundstück bereits verlassen hat.

Zu guter Letzt wurde eine Flasche besonderen Bieres geöffnet, einmal in die Runde gereicht und den Wesen des Platzes geopfert.

Opferbier

Opferbier

Da es ein besonderes Ritual heute war, haben die wir die Wesen des Platzes sicherlich mit einem kleinen „Schwips“ zurückgelassen, nach zwei Flaschen Bier und einem Horn Met.

Als das alles vollbracht war, fühlte es sich so richtig „rund“ an. Das Feuer wurde gelöscht und ein anderes entfacht. Nämlich das unseres Grills.

Ausklang beim Grillen

Ausklang beim Grillen

Wir ließen den Tag mit einem leckeren Essen ausklingen und traten dann rundum zufrieden den Heimweg an….

Von Drea

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Änderung Stammtisch-Termine

Der Heiden- und Asatru-Stammtisch für Hannover und Umgebung „Aldsidu Honovere“ trifft sich zukünftig

immer am letzten Donnerstag

in den ungeraden Monaten,

 

d. h. Januar, März, Mai, Juli, September, November, weiterhin natürlich im Restaurant Taormina, Hannover-Kleefeld und zwar jeweils ab 18:00 Uhr.

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Stammtisch Juni 2016

Der Stammtisch für Juni 2016 entfällt! 

Nächstes Treffen ist dann am 28.07.2016

 

Bitte beachtet dazu auch folgenden Blogeintrag: http://blog.slow-mo.de/?p=866

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Frühjahrs-Aufräumen und Sumbel April 2016

Am 9.4. traf sich der Stammtisch Hannover zum alljährlichen „Frühjahrsputz“ auf dem Grundstück. Wir fanden uns vorab im nahen Baumarkt ein,  da noch einige Dinge besorgt werden mussten.

Dann ging es gleich los. Zaun reparieren, Regenschutzplane anbringen und hier und da den Sichtschutz am Grillplatz flicken. Die vielen herumliegenden Äste von den Winterstürmen wurden stellenweise dazu aufgeschichtet. Für fast alles, was dort so „herumliegt“,  finden wir immer wieder Verwendung.

Mit viel Spaß und Gelächter haben wir  dann auch unseren neuen Feuerkorb zusammengebaut um ihn später nach getaner Arbeit einzuweihen.

Wir bauen einen Feuerkorb...

Wir bauen einen Feuerkorb…

Ein paar kleinere Bäume und auch das Idol waren bei einem der letzten Stürme umgefallen. Das finden wir zwar schade, aber so ist es nun mal da draußen. Die Natur entscheidet was geht und was bleibt, und wir akzeptieren es. So ist es ja auch im Leben. Manches geht und anderes kommt. Sehr symbolisch auch für das ganze Leben…

Nach dem handwerklichen Part entzündeten wir am Ritualplatz ein kleines Feuer, um gemütlich zu sumbeln. In der Götterrunde wurden diesmal besonders Loki und Heimdall hervorgerufen, die zwei Erzrivalen.

Kleine Sumbelrunde

Kleine Sumbelrunde

Loki hatte uns schon den ganzen Tag gefoppt. Das fing damit an, dass der eine Teil der Gruppe vor dem einen Baumarkt wartete und der andere Teil vor dem wenige hundert Meter entfernten anderen Baumarkt.  Doch zum Glück gibt es ja Handys. Dann fiel andauernd irgendwas um oder runter, man latschte fröhlich irgendwo drauf oder die Bäume ließen was auf uns runtertropfen. Kurzum Loki spielte uns so manchen kleinen Streich und hat sich sicher köstlich amüsiert. Aber alles harmloser Schabernack. Er meint es ja nicht wirklich böse. Aber auch Götter haben wohl übermütige Frühlingsgefühle 🙂

Heimdall baten wir um seinen Segen und Schutz für unser kleines Grundstück, das uns im Laufe der Zeit lieb und wertvoll geworden ist. So möge Heimdall in seiner Funktion als Wächter auch ein wachsames Auge auf unser Grundstück haben. Und wir sind sicher, er wird das auch tun.

Nach der kleinen Sumbelrunde fachten wie unseren nagelneuen Grill-Feuerkorb an und erfreuten uns alsbald an köstlichem Fleisch, Würstchen und Brot. Nach der kräftigen „Ackerei“ schmeckte es besonders gut.

Grillen ist lecker, aber wo bleibt mein Teller?

Grillen ist lecker, aber wo bleibt mein Teller?

Diesen rundum gelungenen Nachmittag ließen wir am Ufer des Teiches ausklingen. Dort saßen wir noch eine Weile entspannt und plaudernd in der Abendsonne. „Unsere“ Katze hatte uns die ganze Zeit Gesellschaft geleistet und uns erzählt, dass sie bald süßen Kätzchen-Nachwuchs erwartet.

Abendstimmung

Abendstimmung

Es war ein total schöner Tag. Ein Tag, der uns wieder einmal gezeigt hat, wie viel  Spaß Arbeit machen kann, wenn sie in fröhlicher Runde einer Gemeinschaft erbracht wird…

Von Drea

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Handarbeitstreffen

Ein Teil des Aldsidu Honovere hat sich am Wochenende zu einem Handarbeitsnachmittag getroffen.

Was braucht man mehr? Strickzeug, Kuchen und "Kaffee"

Was braucht man mehr? Strickzeug, Kuchen und „Kaffee“

Natürlich wurde nicht nur gestrickt und genäht, für das leibliche Wohl war ausreichend gesorgt.

Reich gedeckter Tisch!

Reich gedeckter Tisch!

Außerdem haben wir ein paar Ideen für den Herd und die nächsten Rituale besprochen.

 

Spaß muss sein... :)

Spaß muss sein… 🙂

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Ritual Mai 2016

Der Aldsidu-Honovere – Asatru-Stammtisch Hannover – trifft sich am

 

21. Mai 2016 – ab 15 Uhr – auf dem Herdgrundstück

 

für ein gemeinsames Ritual.

 

Für Rückfragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual April 2016

Der Asatru- und Heidenstammtisch Hannover trifft sich am

 

09. April 2016 – um 12:30 Uhr – auf dem Herdgrundstück

 

Wir wollen das Grundstück ein wenig aufräumen, Bäume und Büsche stutzen und für Ordnung sorgen. Danach begehen wir ein gemeinsames Ritual mit anschließendem Grillen.

 

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch Mai 2016

Unser Asatru- und Heiden-Stammtisch für Hannover und Umgebung trifft sich am

26.05.2016 – ab 18 Uhr –

im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

Ihr seid herzlich eingeladen.

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch April 2016

Unser Asatru- und Heiden-Stammtisch für Hannover und Umgebung trifft sich am

28.04.2016 – ab 18 Uhr –

im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

Ihr seid herzlich eingeladen.

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch März 2016

Der Aldsidu-Honovere Stammtisch trifft sich am

 

31.03.2016 – ab 18 Uhr – im Restaurant Taormina (Hannover, Kleefeld)

 

Ihr seid herzlich eingeladen!

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Ritual am 18.03.2016

Der Hannover-Herd hat sich am 18.03.2016 zu einem kleinen Ostara-Ritual getroffen.

Unser Altar

Unser Altar

Wir waren zwar nur zu Dritt, was der Stimmung aber keinerlei Abbruch tat. Außerdem besuchte uns wieder die Nachbarskatze.

Die Katze hat uns besucht

Die Katze hat uns besucht

 

Durch den Wind hatten wir erst Schwierigkeiten das Feuer zu entzünden, doch unsere gewitze Feuerwartin nutzte Laterne, trockene Gräser und Ausdauer und schon brannte das Feuer. Gemeinsam begrüßten wir den Frühling und erbaten das segensreiche Aufblühen der Natur.

Altardetails

Altardetails

Außerdem hießen wir das wirklich goldige Baby unseres Herdmitglieds willkommen. Was für ein süßer Kerl! Gratulation an die stolzen Eltern und Göttersegen!

Da unser Feuer etwas schwächelte, hatten wir uns entschieden, unsere Opfergaben dem See zu übergeben.

Als wir uns nach der Opferung am See dann wieder am Ritualplatz einfanden und an den Händen hielten um den Abschiedssegen zu sprechen, flammte das Feuer noch einmal energisch auf, als wenn es uns sagen wollte, dass die Gaben und die Segenswünsche angenommen waren.

Unser kleiner Osterlunch

Unser kleiner Osterlunch

Zum Ausklang gab es noch Kuchen und gute Gespräche. Ein kurzes, aber stimmunsgvolles Ritual, vielen Dank an alle Beteiligten.

Lorian

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Ritual-, Handarbeits- und Klönnachmittag Januar 2016

Am 30.01.2016 hat sich ein Teil des Hannover Herdes und des Mindener Herdes zu einem Handarbeits- und Klönnachmittag mit kleinem Sumbel-Ritual getroffen.

Geplant war, zum nahegelegenen Mühlbach zu gehen und am Wasser ein kleines Sumbel-Ritual zu halten. Leider hat es den ganzen Tag so sehr geregnet und gestürmt, dass an ein Rausgehen nicht zu denken war.

So saßen wir statt dessen gemütlich bei der Herdwartin zu Hause, haben ein wenig Handarbeiten gemacht, und viel geklönt.

Handarbeiten

Handarbeiten

Kuchen gab's auch...

Kuchen gab’s auch…

Fleißige Strickerin

Fleißige Strickerin

Wir haben uns sehr über den Besuch aus Minden gefreut und hoffen, solche schönen Tage gemeinsam wiederholen zu können!

Lorian

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Ritual Januar 2016

Der Hannover-Herd trifft sich am

 

30.01.2016 – ab 14 Uhr –

 

bei unserer Herdwartin (Lorian) zu Hause. Wir gehen dann zu einem schönen Platz für ein kleines Sumbel-Ritual um danach in der warmen Stube gemeinsam das Jahr einzuleiten. Planung, Quatschen, Vorlesen (Skalden sind willkommen, wer etwas vortragen möchte, sei willkommen), Kaffee/Tee/Kuchen, Met, Handarbeiten.

Fragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch Januar 2016

Der Heiden- und Asatru Stammtisch des Aldsidu Honovere trifft sich am

 

28.01.2016 – ab 18 Uhr – im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

 

Ihr seid herzlich eingeladen.

 

Fragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual am 29.11.2015

Am 29.11.2015 traf sich der Aldsidu Honovere (Asatru und Heidenstammtisch Hannover) zum letzten Ritual in diesem Jahr.

Obwohl es schon den gesamten Vormittag regnete begrüßte uns das Wetter am Herdgrundstück mit einer kurzen Regenpause, wie ein kleiner Willkommensgruß. Zu unserem Ritual durften wir auch zwei Gäste willkommen heißen, so dass wir in kleiner Runde den Ritualplatz schmückten und das Feuer vorbereiteten.

Unser Altar

Unser Altar

Leider begann es dann bereits wieder zu tröpfeln, so dass wir uns entschlossen, bereits vor Beginn des eigentlichen Rituals das Feuer zu entzünden. Trotz Regen und Wind hat der einzige Mann in unserer Runde das Feuer zügig und gekonnt in Gang gebracht. Gleichzeitig wurden noch zwei Fackeln entzündet, die den Zugang zu unserem Steinkreis säumten.

Zwei schöne neue Hämmer, die wir auch zur Weihung der Sumbelrunden benutzt haben

Zwei schöne neue Hämmer, die wir auch zur Weihung der Sumbelrunden benutzt haben

Der Ritualplatz - eine grüne Kugel für den noch schlafenden Frühling -

Der Ritualplatz
– eine grüne Kugel für den noch schlafenden Frühling –

 

Im Regen und Sturm wurde dann noch traditionell mit Kleinigkeiten unsere Jultanne geschmückt. Danke, dass andere nicht so vergesslich waren, wie ich 😉

Jultanne schmücken

Jultanne schmücken

Da wir dieses Jahr das Julfest nicht gemeinsam feiern werden, habe ich den Gedanken des Rückblicks und des Abschlusses für dieses Ritual aufgenommen. Wie sind unsere Ziele und Wünsche dieses Jahr in Erfüllung gegangen? Was wollten wir erreichen? Können wir jemandem danken für seinen Beistand, seine Hilfe beim Erreichen unserer Ziele? Können wir uns vielleicht selbst einmal danken? Das vergessen wir sicher häufig. Wir dürfen uns selbst erlauben, dankbar uns selbst gegenüber zu sein, stolz auf erreichtes sein, zufrieden sein!

Gleichzeitig stand die Frage im Raum, was wir uns vornehmen wollen für das nächste Jahr. Können wir an Erfolge anknüpfen, oder wollen wir vielleicht lieber kleinere Schritte machen? Wer könnte uns helfen? Wen können wir um Hilfe bitten?

Lasst uns die Julzeit und die Raunächte nutzen um Ré­su­mé zu ziehen. Dann können wir neue Pläne schmieden und gestärkt in das neue Jahr gehen.

Nach dem Ritual gab es noch viele keine Köstlichkeiten, Tee und Kaffee. Das Feuer brannte richtig schön, doch leider wurde es dann so nass und ungemütlich, dass wir die Runde bald aufgelöst haben.

Das Ritualfeuer lodert

Das Ritualfeuer lodert

Den Wesen des Platzes wurden noch Körner, Samen, Obst und Blumen zurück gelassen. Nun kann der Ritualplatz für dieses Jahr zur Ruhe kommen.

Opfergaben an den Platz in der aufkommenden Dunkelheit

Opfergaben an den Platz in der aufkommenden Dunkelheit

Euch allen wünsche ich eine gute Vor-Julzeit und ein segensreiches Julfest mit anschließenden weissagenden Raunächten.

Lorian

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Stammtisch Dezember 2015

 

 

Im Dezember findet kein Stammtisch statt.

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Stammtisch November 2015

Der Hannover-Stammtisch trifft sich am

 

26.11.2015 – ab 18 Uhr – im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

 

Ihr seid herzlich eingeladen!

 

Rückfragen richtet bitte an lorian [et] slow-mo.de

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Ritual im November 2015

Der Aldsiu-Honovere Stammtisch läd am

 

29.11.2015 – ab 15 Uhr – auf unserem Herdgrundstück

 

zu einem Ritual ein. Ihr seid herzlich eingeladen.

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