Ritual im November 2015

Der Aldsiu-Honovere Stammtisch läd am

 

29.11.2015 – ab 15 Uhr – auf unserem Herdgrundstück

 

zu einem Ritual ein. Ihr seid herzlich eingeladen.

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Ritual vom 24.10.2015

Am 24.10.2015 trafen sich sechs Mitglieder des Stammtisches Hannover zum Ritual auf dem Herdgrundstück. Von den sechs Mitgliedern war eines noch ungeboren und wartet darauf, das Licht der Welt zu erblicken.

Und ein Mitglied, nämlich unsere Herdwartin war durch die Leihgabe von Ritualgegenständen nicht körperlich, aber dafür energetisch, sozusagen transpersonal anwesend.

Altar

Altar

Die Runde war dieses Mal klein, aber sehr fein. Der Altar war schlicht und in gedeckten Farben gehalten.

wärmende Flammen

wärmende Flammen

Die Feuerwartin entzündete schnell und leicht ein kleines, aber munteres Feuer, welches immer wieder in den richtigen Momenten aufflackerte.

Thema des Rituals war „Beginn der dunklen Zeit“. Wir bereiten uns auf den Rückzug vor, die Ernte ist eingefahren und sorgt dafür, dass es uns im Winter an nichts mangelt. So war es bei den Altvorderen. Wir gehen heute zwar mal eben um die Ecke in den Supermarkt, sollten aber nicht vergessen, dass unsere Ahnen, denen der kommende Monat November gewidmet ist, davon abhängig waren, was ihnen die Erde hervorbrachte.

Auch sollten wir uns darauf besinnen, dass die Winterzeit eigentlich auch die Zeit ist, in der man näher zusammenrücken sollte. Gemeinsam sind die Schatten und die in Ihnen verborgenen Ängste leichter zu ertragen. Dennoch kann es in diesen Wochen unsere Aufgabe sein, sich bestimmten, persönlichen Ängsten zu stellen. Wenn die Sonne am tiefsten steht, sind die Schatten am längsten und wollen gesehen und bearbeitet werden.

Dieses Thema hatte die Ritualleiterin in eine kleine, selbstverfasste Kurzgeschichte verpackt, abgerundet durch ein Lied.

Die Sumbelrunden waren tiefsinnig und zum Teil sehr persönlich. Besonders hervorgehoben wurden die Ahnen, da dies jetzt an der Zeit ist. Da die Geburt eines kleinen Erdenbürgers unmittelbar bevorsteht, sagten die Eltern, dass auch sie alsbald Ahnen sein werden. Auch das alte Wissen der Ahnen sollte uns wieder mehr zugänglich gemacht werden. Lasst uns diese wertvollen Weisheiten unserer Vorfahren wieder mehr in die Welt tragen.

Die Stimmung war sehr besinnlich und durch und durch harmonisch. Das Ritual war umgeben von Stille, so als ob die Natur selbst lauschen würde.

Erst am Ende des Ritual kam ein leichter Wind auf, es war ein zartes Blätterrascheln, so als ob die im Ritual entstandenen Energien leise emporgehoben würden. Das Wispern der Naturgeister wurde begleitet von zartem Vogelgesang.

Reste des Opferbrotes, von dem auch jeder Teilnehmer gekostet hat

Reste des Opferbrotes, von dem auch jeder Teilnehmer gekostet hat

Im Anschluss an das Ritual gab es zwecks Erdung ein liebevoll selbstgebackenes Dinkelfrüchtebrot und heißen Tee, begleitet von einem Austausch über spirituelles und zum aktuellen Zeitgeschehen. Auch die Gespräche verliefen in einer angenehmen, entspannten Atmosphäre.

Das Feuer war nun heruntergebrannt, die letzten Worte gesprochen. Man verabschiedete sich herzlich voneinander und gab sich den Segen des Heimwegs.

Von Clarissa und Drea

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Ritual Oktober 2015

Am 24.10.2015 – ab 16 Uhr – trifft sich der Hannover-Herd auf seinem Herdgrundstück um ein Ritual zu feiern.

Thema wird sein: Vorbereitung auf den Winter – Es wird keine spezielle Gottheit angesprochen, aber der Schwerpunkt wird auf: Odin, Hel, Skadi und Tyr liegen.

Melde Euch zahlreich an unter lorian[et]slow-mo.de

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Herbstfest 2015

Am 27.9. trafen sich einige Mitglieder des Stammtisches Hannover zum Herbstfest auf dem Grundstück. Die Sonne tauchte alles in herbstlich goldenes Licht und die Erde verströmte den satten, würzigen Duft nach Feuchtigkeit, Pilzen und Laub. Die Felder sind abgeerntet und das Zirpen der Grillen und der Duft nach Heu und die vielen tropischen Nächte, die wir diesen Sommer hatten sind nicht mehr als eine Erinnerung. Denn trotz der letzten wärmenden Sonnenstrahlen steigen die Nebel schon sehr früh aus den Niederungen auf und die Abende werden feucht und kühl.

Unser Herbstaltar

Unser Herbstaltar

Ein klassischer Herbsttag, die Tag- und Nachtgleiche liegt gerade hinter uns, die Nächte sind ab jetzt wieder länger als die Tage.

Die ergreifende Rede der Ritualleiterin ging auf die besondere Stimmung in diesen Tagen ein. Welche Ernte hat ein jeder von uns jetzt gerade eingefahren. Welche Projekte sollten jetzt zu Ende gebracht werden. Sind wir im Gleichgewicht zwischen Tag und Nacht? Hell und Dunkel? Licht und Schatten? Wir wurden eingeladen, uns diese Frage zu stellen.

So fiel auch der tiefgründige Satz „Jede Ernte ist auch die Grundlage für eine neue Aussaat.“ Was uns daran erinnert, dass alles ein steter Kreislauf ist…

Altar - Detail

Altar – Detail

Altar mit Herbst- und Erntesymbolen

Altar mit Herbst- und Erntesymbolen

Ein weiterer Schwerpunkt des Rituals war Heimdall gewidmet. Er soll uns an seine Wächterfunktion und seine Standhaftigkeit erinnern; an die Frage, wen oder was lassen wir durch unsere „Tür“ treten. Erlauben wir es uns doch einmal, dass wir schlechte Einflüsse außen vor lassen und gleichzeitig überlegen wir doch, welche Gedanken/Worte wir durch unseres „Tür“ heraus lassen.

Nach dem Ritual haben wir dann, wahrscheinlich das letzte Mal in diesem Jahr, den Grill angefeuert. Wie so oft leisteten uns die örtlichen Katzen gerne Gesellschaft, denn es gibt ja immer so viele leckere Sachen zu futtern. Doch dieses Mal waren die kleinen Tiger recht aufdringlich, so dass sie einige Male energisch vom Tisch befördert werden musste. Es entstand so schließlich das Zitat „Katzen sind zum Fliegen da“ und dieses wird sicher in die historische Zitatensammlung des Herdes Aldsidu Honovere eingehen (Herdbuch!!).

Grillgut

Grillgut

Das Treffen wurde vor Einbruch der Dämmerung beendet, denn die bereits erwähnte feuchte, kühle Witterung bekam langsam Oberhand.

Zurück bleibt ein Altar, reich bedeckt mit Opfergaben, wie Blumen, (Wild)Früchte, ein wunderschöner Kranz als Dank für die Ernte und für die Wesen des Platzes…

Opfergaben

Opfergaben

Von Drea

Die Nacht schenkte uns eine wunderschöne Mondfinsternis und einen Blutmond. Gesegnet sei Mani, auf dass er dem Wolf wieder einmal entkommen ist.

Lorian

Mond in 3 Phasen Leider habe ich keine so gute Kamera, aber immerhin...

Mond in 3 Phasen
Leider habe ich keine so gute Kamera, aber immerhin…

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Herbstfest

Der Heiden- und Asatru-Stammtisch Hannover und Umgebung feiert am

27.09.2015 – ab 14 Uhr ab 15 Uhr

auf unserem Herdgrundstück ein kleines Herbstfest.

Ihr seid herzlich eingeladen, für Fragen etc. meldet Euch bitte bei lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch Oktober

Unser Asatru- und Heiden-Stammtisch für Hannover und Umgebung trifft sich am

29.10.2015 – ab 18 Uhr –

im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

Ihr seid herzlich eingeladen.

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch September

Der Heidenstammtisch für Hannover und Umgebung trifft sich am

24.09.2015 – 18 Uhr – im Restaurant Taormina Hannover-Kleefeld.

Schau doch mal vorbei!

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian [et] slow-mo.de

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Reinigung

Am 29.8. trafen sich einige Mitglieder des Herdes Aldsidu Honovere zum „Arbeitseinsatz“ auf dem Herdgrundstück. Auch ein Gast und eventuell (hoffentlich 😉 ) neues Mitglied war dabei.

Lange geplant war die Aktion Aufräumen, d. h. die beiden alten völlig verrosteten Grills auf dem nahe gelegenen Wertstoffhof entsorgen, mal gründlich „ausfegen“ und alles „schick“ machen. Schließlich wollen sich nicht nur die Herdmitglieder dort wohl fühlen, sondern auch die Wesen und Geister des Platzes.

Weil alle tatkräftig mit anpackten, war die ganze Aktion innerhalb weniger Stunden geschafft. Die Sitzecke wurde schön gemacht, das alte Holz vom zusammengebrochenen Unterstand ordentlich gestapelt,  zum Bau verwendet und zum Teil kleingesägt, so dass wir bis auf Weiteres ordentlich Material für unsere Opferfeuer haben.

Der Sitzplatz ist wieder aufgebaut und sauber

Der Sitzplatz ist wieder aufgebaut und sauber

Gereinigte Feuerstelle

Gereinigte Feuerstelle

Aus den bereits vorhandeben Betonplatten und Pflastersteinen, die bislang nur achtlos herumlagen, wurde das Holzlager und ein prima neuer Grill gebaut, sogar mit Fächern und Ablagen, perfekt abgerundet durch einen nagelneuen Grillrost aus dem Baumarkt (Wer braucht da noch einen „Webergrill“  *gins*)

Neu aufgebauter Grill

Neu aufgebauter Grill

Nach getaner Arbeit wurde der Grill auch gleich eingeweiht und zufrieden betrachteten wir unser Werk… herrlich wenn alter Unrat endlich beseitigt und alles „gammelige“ entfernt ist. So eine Aufräumaktion kann man durchaus auch als Ritual zur Reinigung und Klärung betrachten. Und Spaß machte es obendrein auch.

Die Kohle glüht schon...

Die Kohle glüht schon…

 

Zum Abschluss haben wir uns zum Ritualplatz begeben und die drei klassischen Sumbelrunden gemacht (für die Götter, die Ahnen und für Persönliches). Auch hier hat sich unser Gast toll eingebracht!

Unsere Opfergaben werden angenommen :)

Unsere Opfergaben werden angenommen 🙂

Wettermäßig war es ein perfekter Spätsommertag und zum Abend lag der kleine Teich in goldenes Licht getaucht, viele Libellen schwirrten umher und Frösche lugten aus dem Wasser.

Spätsommerliche Sonnenstrahlen

Spätsommerliche Sonnenstrahlen

Nun wartet der frisch gereingite Platz auf neue Rituale und Treffen, die während der Sommerzeit aufgrund Urlaub u.ä. etwas spärlich ausgefallen sind.

Wir freuen uns schon auf ein kleines Herbstfest, als Dank für die eingefahrene Ernte und das Oktober-/Novemberritual für den Übergang zum Winter.

Also ihr Lieben… kommt zahlreich

Bis denn…

Von Drea

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Mittsommer 2015

Am Samstag, den 20. Juni, trafen sich Mitglieder des Herdes Hannover, um gemeinsam mit Gästen ein Mittsommer-Ritual zu feiern.

Auf dem Weg zum Ritualplatz

Auf dem Weg zum Ritualplatz

Zuerst schmückten vier fleißige Frauen, den Platz und bereiteten das nach dem Ritual geplante gemeinsame Mahl vor. Dann trafen schon weitere Teilnehmer, darunter auch Gäste vom Herd Minden ein. Als besondere Gast brachten sie eine süße kleine Hündin mit, die einfach nicht verstehen konnte, warum die ortsansässige Katze partout nicht mit ihr spielen wollte.

Unser Hundegast

Warum spielt das Kätzchen nicht mit mir?

Grundstückskatze

Ich hab auch Hunger…

Nach einem herzlichen Willkommen und netten Gesprächen begab man sich trotz Kälte, Wind und vereinzelter Wolken gut gelaunt zum Ritualkreis. Nachdem das Ritual eröffnet war, trug eine der beiden Ritualleiterinnen ein kleines Gedicht vor, welches sehr gut zum doch für diese Jahreszeit ungewöhnlich kalten Wetter passte. Dann hielt die zweite Ritualleiterin eine kurze Rede. Die Inhalte der Vorträge waren tiefgründig, zugleich aber lebendig und froh. Selbst die Sonne, welche zumeist von den Wolken verdeckt wurde, lugte ab und an zu uns herab. Anschließend führten beide ein äußerst interessantes Zwiegespräch der Götter Thor und Loki auf.

Altar

Altar

Opfergaben

Opfergaben

Für das anschließende Entzünden des Ritaulfeuers hatten alle wegen des stark blasenden Windes Schwierigkeiten erwartet. Dennoch gelang es der Feuerwartin die Flammen zügig zu entzünden. Schnell loderte ein kraftvolles Feuerchen in der Steinmulde.

Ritualleiterinnen? Feuerwartin? Wer jetzt denkt, die Männer trugen nichts zum Ritual bei: weit gefehlt! Denn in den anschließenden Sumbelrunden, in denen wir der Götter und der Ahnen gedachten sowie Dank und persönliche Anliegen aussprachen, taten sich auch die Männer hervor. Auch das neuste Herdmitglied, zum ersten Mal bei einem Ritual zugegen, konnte frei und offen sprechen. In der anschließenden Runde wurden kleine, teils sehr persönliche Gaben als Dank und Opfer für die Götter dem Feuer übergeben.

Zum Ende des Rituals durfte natürlich der fast schon obligate Mittsommer-Feuer-Sprung nicht fehlen. Nachdem einer den Anfang gemacht hatte, sprang fast jeder. Selbst ein momentan gehtechnisch etwas beeinträchtigtes Herdmitglied wagte den Sprung. Und zwei Paare sprangen gemeinsam übers Feuer. Sagt man diesem Sprung doch eine gesundheits- und liebesfördernde Kraft nach. Möge sich dies für alle erfüllen.

Tisch und Torque

Tisch und Torque

Nach Beendigung des Rituals fand man sich an der reich gedeckten Tafel ein. Der zwischenzeitlich eingetroffene Grillmeister, dem hier nochmals Dank gesagt sei, hatte bereits den Grill entzündet. Und so wurde gemeinsam geplaudert, gespeist und gelacht bis in die Dämmerung hinein. Selbst Katze und Hund kamen nicht zu kurz.

Erst als die Tafel geleert war und die Mücken zu aufdringlich wurden, begab man sich wieder nach Hause.

(von K.)

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Mittsommer

Mittsommer

Es scheint schon fast Tradition zu sein, dass es um die Zeit des Mittsommerfestes alles andere als sommerlich ist. Doch kühle Temperaturen, die eher an herbstliche Tage erinnern, begleiteten uns.

Es war der längste Tag in diesem Jahr und als wir gegen 23 Uhr den Platz verließen war es immer noch nicht ganz dunkel. Mittsommer ist die Zeit des Überganges vom Wachstum zur Reife. Das was im Frühjahr emporgewachsen ist und uns mit zartem Grün und blühender Pracht erfreut hat, ist nun ausgewachsen. Jetzt werden aus Blüten Früchte, aus zarten grünen Stängeln wachsen prächtige goldene  Ähren heran.

Altar

Altar

Sommer ist zum einen die Zeit des träge Dösens unter brennender Sonne, im Gras liegen, die warme Erde spüren, die Kraft des Feuers, gespendet von Sunna, der Sonne, in sich aufnehmen. Den summenden Insekten lauschen, den warmen Sommerwind auf der Haut spüren. Es ist die Zeit, wo wir der Natur besonders nah sein können, unsere Wurzeln wieder spüren. Zum anderen ist es eine Zeit des kurzen Innehaltens. Die Saat wurde ausgebracht und gepflegt. Jetzt lässt man “die Natur machen”, die mit den Elementen Feuer, Wasser, Erde und Luft unsere Nahrung wachsen und gedeihen lässt. Wir bereiten uns auf langsam auf das Erntefest im Herbst vor.

Es ist auch eine Zeit des Feierns und der Fülle.Und doch mahnt uns der Mittsommertag, dass die Zeit der Dunkelheit wiederkehrt. Mittsommer ist der längste Tag im Jahr, danach werden die Tage ganz allmählich wieder kürzer.  Auch wenn wenn wir es noch nicht deutlich sehen… Genießen wir die warmen Tage (die hoffentlich bald kommen) und beobachten wir die Veränderungen in der Natur, freuen uns auf eine reiche Ernte, die wir dann mit dem Herbstfest feiern werden…

Dank auch unseren Freuden des Mindener Herdes, die durch ihre Teilnahme die Energie des Rituals verstärkt und bereichert haben.Wir sehen uns beim Herbstfest!

(von Drea)

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Stammtisch – Juni 2015

Der Hannover-Stammtisch trifft am

 

25.06.2015 – ab 18 Uhr – im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

 

Ihr seid herzlich eingeladen!

 

Rückfragen richtet bitte an lorian [et] slow-mo.de

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Mittsommer 2015

Der Asatru Hannover-Herd feiert am

 

20.06.2015 – ab 18 Uhr –

 

das Mittsommerfest.

Ihr seid herzlich eingeladen.

Ab 18 Uhr treffen wir uns, um die Abendstunden am See zu genießen. Wir werden ein gemeinsames Ritual feiern und danach den Abend mit Grillen und guten Gesprächen ausklingen lassen.

Für Fragen stehe ich Euch gerne zur Verfügung. Meldet Euch gerne zeitnah bei mirunter

lorian [et] slow-mo.de an.

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Stammtisch Mai 2015

Der Heidenstammtisch für Hannover und Umgebung trifft sich am

 

28. Mai 2015 – 18 Uhr – im Restaurant Taormina Hannover-Kleefeld.

 

Schau doch mal vorbei!

 

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian [et] slow-mo.de

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Ritual Mai 2015 – Fällt leider aus!

Das nächste Monatsritual des Asatru-Stammtisch Hannover findet am

 

30. Mai 2015 – 14 Uhr

entfällt leider!

 

auf unserem Herdgrundstück statt. Du bist herzlich eingeladen.

 

Bei Fragen wende Dich bitte an lorian [et] slow-mo.de

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Ostara 2015

Am Samstag, den 21.3.2015 fand das Ostarafest auf dem Grundstück des Herdes Aldsidu Honovere statt.
Dieses Mal waren nicht nur Mitglieder des Stammtisches Hannover anwesend, sondern auch geladene Gäste des “benachbarten” und man darf sicher sagen, befreundeten,  Eldaring-Herdes aus Minden.
Der diesjährige Frühling beginnt sehr kalt und regnerisch, nachdem es Tags zuvor eine Sonnenfinsternis mit über 70 % Abdeckung durch den Neumond zu bestaunen gab.
Sonnenfinsternis, Neumond, Tag- und Nachtgleiche…eine energiegeladene Mischung.
Sonnenfinsternis vom Vortag

Sonnenfinsternis vom Vortag

Der Altar war geschmückt mit typischen Symbolen für Ostara. Die Farbe gelb herrschte eindeutig vor. Auch persönliche Symbole, die für denjenigen ein Neubeginn für etwas darstellten, wurden dekoriert.
Ostara-Altar 2015

Ostara-Altar 2015

Altar Details

Altar Details

Die Götter sorgten für trockenes Wetter, damit das Zunten (Entzünden des Ritualfeuers) erfolgreich war. Doch kurz darauf fing es an zu regnen und während der Sumbelrunden, die wegen der zahlreichen Mitglieder ziemlich lang ausfielen diesmal, hörte es auch nicht mehr auf. Der Regen war zwar kühl, doch passend für dieses Fest, denn er bringt uns Fruchtbarkeit und lässt die ausgebrachten Samen aufgehen.
Opferfeuer

Opferfeuer

In dieser Zeit wird nicht nur von den Landwirten und Gärtnern der Samen in die Erde gebracht. Es ist auch generell eine gute Zeit für Neubeginn. Das,  was den dunklen Winter über in der Erde und in uns selbst an Ideen und Plänen ruhte und sich zu Imbolc (Anfang Februar) bereit machte, ans Licht zu streben, kann jetzt endlich starten.
Bald wird die Sonne an Kraft gewinnen und die Erde und uns wärmen.
Mögen Felder und Bäume frische, gute Nahrung hervorbringen und mögen unsere Ideen, Wünsche und Projekte reifen und uns zum Wohle gedeihen.
reich gedeckter Tisch

reich gedeckter Tisch

Nach Dem Ritual fanden wir uns unter dem schützendem Regendach ein, welches Mitglieder unseres Herdes mitgebracht und aufgestellt hatten. Dickes DANKE nochmal dafür!!
Auch wenn die Sonne sich zaghaft wieder blicken ließ, so war es doch feucht und kühl. Doch dank des schützenden Segels über uns und der warmen Felle unter uns (auch dafür Dankeschön!!) hielten wir alles es noch recht lange aus an liebevoll dekoriertem und reich gedecktem Tisch.
Unseren Gästen schien es auch zu gefallen und wir verbrachten einen geselligen, tollen Nachmittag. Der Winter hatte noch ein bißchen Restkälte zurückgelassen, doch das störte uns wenig. Erst als die Sonne schon sehr tief stand, löste sich die Runde langsam auf.
Bis zum nächsten Mal…..
von Drea

 

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Stammtisch April 2015

Der Heiden Stammtisch Hannover trifft sich am

 

30.04.2015 – ab 18 Uhr – im Restaurant Taormina, Hannover-Kleefeld

 

zum monatlichen Stammtisch. Ihr seid herzlich eingeladen.

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual im April 2015

Der Asatru-Heiden-Stammtisch Hannover trifft sich am

 

18.04.2015 – ab 14 Uhr – auf unserem Herdgrundstück

 das Ritual entfällt diesen Monat leider

zu einem Ritual. Ihr seid herzlich eingeladen!

 

Bei Rückfragen meldet Euch bei lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch März 2013

Der Hannover-Asatru-Stammtisch trifft sich am

 

26.03.2015 – ab 18 Uhr –

 

im Restaurant Taormina, Hannover-Kleefeld.

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Unterstand bauen

Der Asatru-Stammtisch Hannover und Umgebung trifft sich am

 

07.03.2015 – ab 11 Uhr – auf dem Herdgrundstück

 

um einen neuen Unterstand zu bauen. Kommt bitte zahlreich, jede helfende Hand wird gebraucht. Auch, wenn man sich für nicht sonderlich handwerklich begabt hält, jeder kann helfen!!! Dabei sein ist alles 🙂

Der Hinkende reite, der Handlose hüte,
Der Taube taugt noch zur Tapferkeit.
Blind sein ist beßer als verbrannt werden:
Der Tote nützt zu nichts mehr.
(Havamal Übersetzung Karl Joseph Simrock)
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Ostara-Fest 2015

Am 21.03.2015 läd der Heiden-Stammtisch Hannover herzlich zum Ostara-Fest auf unserem Herdgrundstück ein.

 

Wir treffen uns am 21.03.2015 ab 14 Uhr; Gäste sind natürlich herzlich eingeladen!

 

Meldet Euch bitte rechtzeitig bei mir an, damit wir die Planung sorgfältig vornehmen können und das Fest gut gelingen kann. Ihr erreicht mich per E-Mail unter lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch Februar 2015

Der Asatru-Stammtisch Hannover und Umgebung trifft sich am

 

26.02.2015  – ab 18 Uhr

 

im Restaurant Taormonia, Hannover-Kleefeld.

 

Gäste sind herzlich eingeladen. Bei Rückfragen schreibt mir, Lorian, unter: lorian[et]slow-mo.de

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Ritual am 14.02.2015

Am 14.2.2015 trafen wir uns auf dem Herdgrundstück, um das wiederkehrende Licht zu  feiern.

Altar

Altar

Und es war hell. Und warm. Entgegen der Wettervorhersage verwöhnte uns die Sonne mit viel Licht und Wärme. Sogar die Mücken tanzten schon, was schon fast an tanzende Elfen  erinnerte. Dabei waren alle warm angezogen….

Elfen?

Elfen?

Etwas störend war das Motorsägengeräusch von einem Nachbargrundstück, aber man kann ja nicht immer alles haben. Dafür waren Vögel um und mit uns.

Der Altar war wieder einmal zu klein für den Schmuck. Die zu Beginn der dunklen Jahreszeit angezündete schwarze Kerze wurde gelöscht und die weiße entzündet – Symbol dafür, daß die dunkle Zeit endet und es wieder heller wird.

Altar Detail

Altar Detail

Altar Detail

Altar Detail

Ein Teilnehmer hatte aus gegebenem Anlaß einen kleinen Runenstein mitgebracht. Die (altnordische) Inschrift stammt aus dem Havamal und lautet:

Vieh stirbt, Freunde sterben,
endlich stirbt man selbst.
Doch eines weiß ich, das ewig bleibt:
Des Toten Tatenruhm.

(Übersetzung in Anlehnung an Simrock und Genzmer)
Runenstein

Runenstein

Die Ritualleiterin begann das Ritual mit einem schönen Gedicht.

Sehnsucht nach dem Frühling

O, wie ist es kalt geworden
Und so traurig, öd‘ und leer!
Raue Winde weh’n von Norden
Und die Sonne scheint nicht mehr.
Auf die Berge möcht‘ ich fliegen,
Möchte seh’n ein grünes Tal,
Möcht‘ in Gras und Blumen liegen
Und mich freu’n am Sonnenstrahl;
Möchte hören die Schalmeien
Und der Herden Glockenklang,
Möchte freuen mich im Freien
An der Vögel süßem Sang.
Schöner Frühling, komm doch wieder,
Lieber Frühling, komm doch bald,
Bring‘ uns Blumen, Laub und Lieder,
Schmücke wieder Feld und Wald!
Ja, du bist uns treu geblieben,
Kommst nun bald in Pracht und Glanz,
Bringst nun bald all deinen Lieben
Sang und Freude, Spiel und Tanz.
(August Heinrich Hoffmann von Fallersleben)

 

Wir sprachen reihum Gebete an verschiedene Götter, die im Losverfahren ausgewählt wurden.

Die Zeit des beginnenden Lichts ist die Zeit des Neubeginns und der richtige Termin, etwas neues anzufangen.

Auch in den Sumbelrunden kam vielfach zur Sprache, daß die „dunkle Zeit“ nicht nur tatsächlich, sondern auch im übertragenen Sinne dunkel war. Bei vielen hat sich in den letzten Wochen wieder etwas geändert, und die erfreulichen Aspekte des Lebens erhalten wieder die Oberhand.

In diesem Zusammenhang sei auf den Ritualbericht vom November, also zum Beginn der  dunklen Jahreszeit verwiesen.

Anschließend wurden die Opfergaben in das kleine Feuer gegeben, damit sie ihre Wirkung entfalten können.

Spiegelungen im Teich

Spiegelungen im Teich

Hühnergott

Hühnergott

Zum Ausklang trafen wir uns noch bei einem Herdmitglied.

Von Thorulf

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Ritual Januar 2015 – die Raunächte

Am 3.1.2015 traf sich der Stammtisch Hannover zum ersten Ritual des Kalenderjahres 2015.

Altar

Altar

 

Das Thema: “Rau(h)nächte” – Woran denkt man da?

An geheimnisvolle Nächte, in denen magische Dinge geschehen sollen…ja sogar Tiere sollen angeblich sprechen in diesen Nächten…

Allerlei wilde Gesellen ziehen durch die Nacht. Je nach Region ist es die “wilde Jagd”, “Wotans Heer”, “die wütenden Seelen” oder “die Perchten”.

 

So mancher fürchtet diese wilden Energien, doch wenn man dieser Zeit mit Aufmerksamkeit und Respekt begegnet, dann gibt es keinen Grund zur Furcht.

Jetzt werden alte verbrauchte Energien durch die “wilde Jagd” hinweggefegt und man sollte aufmerksam sein und sich diesen Energien besser nicht in den Weg stellen.

Wenn man beispielsweise spürt, dass sich in einer Gruppe negative Energien und Aggressivität ansammeln, ist es besser, sich aus der Gefahrenzone zu bringen. Ein Streit könnte jetzt besonders zerstörerisch wirken.

Astronomisch gesehen fand unser Ritual am Ende der Raunächte steht. In der alten Tradition beginnt die Zeit mit der Wintersonnenwende, sie löst sozusagen die besinnliche Julzeit ab.

Die Energien der Raunächte sind jedoch noch aktiv, denn in der christlichen Tradition endet die Zeit mit dem 6. Januar. Die energetischen Grenzen sind also etwas verwischt.

 

Passend zum Thema war auch das Wetter. Wie fast immer waren wir vom Regen verschont. Dafür ließ uns die Natur die wilde Jagd spüren. Es war stürmisch.

Der Wind fegte heftig durch die Bäume und entfachte schnell das Herdfeuer, welches diesmal auch wild war und Funken schleuderte.

Sturm

Sturm

Zu Beginn des Rituals sprangen zwei maskierte “Perchten” (die Ritualleiterin und ein weiteres Herdmitglied) kreischend und besenschwingend in den Kreis. Jeder der Mitglieder wurde mit dem Besen abgeklopft, um negative, schwere Energien zu entfernen.

 

Die Perchten

Die Perchten

Habt Acht, die Perchten kommen

Habt Acht, die Perchten kommen

Der Sturm reinigte unsere Aura, so dass wir das Gefühl bekamen, so richtig durchgepustet, gelüftet und gereinigt zu werden. Das war herrlich!

Die Ritualleiterin schenkte jedem noch eine Walnuss mit silberner Schnur. Nach dem Brauch hängt man diese außen an Tür oder Fenster, so dass unliebsame Geister sich vom silbernen Glitzern der Schnur ablenken lassen und sich dann in den Windungen der Nüsse verfangen, anstatt als unliebsame Gäste in unseren Wohnungen herum”kobolden”

Einen abschließenden Gruß schickte uns Wodan (Odin) zum Abschluss mit einer heftigen Windböe, die den Altar halb abräumte und eine Tonschale zerschlug.

Nun, wie gesagt, die Kräfte sind nicht ohne, doch zum Glück lässt sich die Schale wieder kleben.

Trotz kalter Luft und Wind saßen wir anschließend noch gemütlich zusammen um wie immer ein paar Köstlichkeiten zu genießen. Sogar der Grill wurde angefeuert.

So gereinigt und geklärt  gehen wir dem noch fernen Frühling entgegen. Der Höhepunkt des Winters ist überschritten. Noch ist es dunkel. Doch Imbolc (Anfang Februar) ist nicht mehr fern.

 

Dann werden wir neue Saaten ausbringen….

In diesem Sinne. Heil euch allen!!

Von Drea

Rasseln und Runen

Rasseln und Runen

Knallerbsen und Opfergaben

Knallerbsen und Opfergaben

Opferbrot und Opfergaben

Opferbrot und Opfergaben

Jagdpfeil

Jagdpfeil

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Stammtisch Januar 2015

Unser Asatru- und Heiden-Stammtisch für Hannover und Umgebung trifft sich am

29. Januar 2015 – ab 18 Uhr –

im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld

Ihr seid herzlich eingeladen.

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Kleines Julritual 2014

Am Nachmittag des 13.12 trafen sich Mitglieder des Stammtisches Hannover zu einem “kleinen” Ritual und zum Schmücken der altehrwürdigen Jultanne.
Die Jultanne wird geschmückt

Die Jultanne wird geschmückt

Es war gar nichts großes geplant und es gab auch keine Ritualleitung. Wir hatten einfach das Bedürfnis, uns noch einmal zu treffen und  den Hohen einen  Gruß zu entsenden.
Kleines Opfer

Kleines Opfer

Nach dem kräftigen Sturm und den Dauerregenfällen waren wir schon etwas in Sorge, dass die kleine Runde mächtig ins Wasser fällt. Doch wir hatten wie immer Glück. Der Sturm ist weitergezogen und hat die Regenwolken mit sich gerissen.
Fernab von dem hektischen vorweihnachtlichen Konsumgehetze der Innenstädte mitsamt ihren überfüllten Weihnachtsmärkten trafen wir uns auf unserem stillen, friedlichen Grundstück.
Unterbrochen wurde die Stille lediglich von vereinzelten Flugzeugen über uns und unserem Gelächter, welches heute sehr oft erschallte 🙂
Unser Julschmuck wird in den nächsten Tagen und Wochen besonders die Vögel der Umgebung erfreuen. Neben hübschen kleinen, dezent bunten Pappsternchen für die Tanne hängten wir großzügig jede Menge Futterkugeln und -Säckchen in die Bäume und Büsche. Das Vogelhäuschen wurde randvoll befüllt und der Altar diente diesmal als Futterstelle.
Vogelhaus

Vogelhaus

Lauter kleine bunte Sterne

Lauter kleine bunte Sterne

Altar

Altar

Ein kleines Feuer wurde entzündet und es wurde gesumbelt.
So stimmten wir uns auf die Julzeit ein und auf die bevorstehenden Raunächte.
Julfeuer

Julfeuer

Genießen wir die Zeit des Rückzuges und der Gemütlichkeit. Lassen wir uns von der Geborgenheit der dunklen Nächte einhüllen und freuen uns auf das bald zurück kehrende Licht zum Zeitpunkt der Wintersonnenwende, wenn die “wilde Jagd” sich aufmacht!
In diesem Sinne:
Gesegnete Julzeit euch allen!!

von Drea

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kleine Jul-Feier 2014

Der Heiden-Stammtisch Hannover trifft sich am

13. Dezember 2014 – ab 14 Uhr –

auf dem Herdgrundstück.

Wir wollen gemeinsam unsere Jul-Tanne schmücken; Vogel-Futterknödel, Strohsterne und Samen, Früchte und Korn für das kleine Volk.

Danach wird es eine kleine Sumbelrunde am Feuer geben.

Für Rückfragen dazu steht ich Euch gerne zur Verfügung unter lorian [et] slow-mo.de

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Ritual Januar 2015

Unser Asatru- und Heiden-Stammtisch für Hannover und Umgebung trifft sich am

03. Januar 2015 – um 15 Uhr –

auf unserem Herdgrundstück. Wir feiern die Raunächte, die Wilde Jagd – bringt ordentlich Instrumente und Werkzeug zum Klappern und Rasseln mit…

Ihr seid herzlich eingeladen.

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritualbericht vom 22.11.2014

Am 22.11.2014 traf sich ein Teil der MItglieder des Herdes Aldsidu Honovere zum Ritual auf dem Grundstück.
Wir trafen uns am späteren Nachmittag und die Sonne stand tief und rot im Westen, als der Altar fertig geschmückt und alles vorbereitet war.
Abendsonne

Abendsonne

Auf dem Altar standen viele Symbole für Odin, den Runenkundingen. Odin, den Schamanen. Eine Pferdefigur, stellvertretend für Sleipnir zierten den Altar genauso wie ein Wolf und schamanische Rasseln. Sogar ein selbstgebackenes Brot lag dort. Es war natürlich nicht nur ein gewöhnliches Brot, sondern hatte die Form des einäugigen Gesichts des Allvaters. Odin hatte ja sein eines Auge am Brunnen Mimir gegeben, um Wissen zu erlangen!
Altar

Altar

Altar zu Ehren Odins

Altar zu Ehren Odins

Das Ritual sollte also zu Ehren Odins, des Allvaters gehalten werden. Hervorgehoben wurde der Aspekt Odins als Totengott.
Langsam senkte sich die Dunkelheit über den Ritualplatz, Bodennebel begann aus dem Feld nebenan emporzusteigen. Es war sehr still. Gebannt lauschten die Anwesenden den Ausführungen des Ritualleiters. Hin und wieder strich eine leise Brise durch die Baumwipfel, sogar das ferne Krächzen eines Raben war zu hören, als der Ritualleiter Odins Begleiter, die Raben Hugin und Munin erwähnte. So, als wäre Odin tatsächlich anwesend und er so sein Wohlwollen ausdrückte. Wenn es Wölfe in der Nähe gegeben hätte, so hätten sie sicher zustimmend geheult.
Wir sind jetzt in die dunkle Jahreszeit eingetreten. Wir befinden uns in der Zeit zwischen Samhain und Jul. Der Herbst ist endgültig vorbei und es nahen die Raunächte. Diese Zeit bietet uns an, uns jetzt mit dem Thema Tod und Sterben auseinanderzusetzen.
Da ist zum Einen der Tod als physischer Aspekt. Das tatsächliche Sterben des Körpers, das wir alle eines Tages akzeptieren müssen. In unserer Kultur wird der Tod immer noch an den Rand gedrängt und als etwas “schreckliches” stigmatisiert. Doch ist es so, dass das Sterben für denjenigen, der geht, wahrscheinlich gar nicht schrecklich ist, sondern die Befreiung von seinem Körper. Die Seele kann dann wieder frei sein! Leider werden die Menschen viel zu oft noch von Maschinen am Leben gehalten, auch wenn sie selbst längst wissen, dass es Zeit ist, zu gehen. Bei unseren Vorfahren war das Sterben ein integrierter Anteil des Lebens. Wenn ein alter Mensch seine Zeit kommen fühlte, so ging er beispielsweise an eine Klippe, sofern er das noch konnte. Dort schied er dann aus dem Leben und es wurde respektiert. Indianer gingen auf einen Berg, um von dort “zum großen Geist” zu gelangen.
 Für die Hinterbliebenen ist es eine Zeit des Schmerzes und der Trauer um den Hinübergegangenen. Und es ist gut zu trauern! Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Mensch oder ein geliebtes, treues Tier gegangen ist. Es ist gut und wichtig, immer an die Gegangenen zu denken, denn nur wenn wir nicht mehr an sie denken, erst dann sind sie wirklich tot!
Der andere Aspekt des Todes ist der Symbolische. Wir alle sterben im Laufe unseres Lebens immer wieder, um daraus neu zu entstehen. Wir alle sind Phönixe! Wir lassen etwas los in unserem Leben, immer wieder. Mal, weil wir es müssen, mal weil wir es wollen.
Wenn Odin bald mit der wilden Jagd in den Raunächten über das Land fegt, können wir die “sterblichen Überreste” von vergangenen Prozessen mitschicken, so dass sie aufgelöst werden können und wir alsbald die Saat für neues ausbringen können!
Gegen Ende des Rituals war es komplett dunkel und in der Ferne hörte man den Laut eines Tieres (ein Fuchs?!). Als Geschenk erhielten die Teilnehmer einen runenverzierten Bleistift.
Das Feuer war fast heruntergebrannt. “Unsere” Herdkatze Freya war diesmal die ganze Zeit dabei, sogar innerhalb des Kreises.
Mit einem Becher Tee und kleinen Leckereien wurde das Treffen an diesem Tag dann beendet.
Alsbald packten wir im Licht einer letzten Fackel und Taschenlampen alles zusammen, denn es wurde doch recht kühl.
Doch sicheren Schrittes und ohne zu Stolpern fanden wir den Weg zurück zu unseren treu wartenden Kutschen.
Es war ein berührendes Ritual. Ein sehr ernstes Thema, doch war es schön, in der Geborgenheit der kleinen Gemeinschaft in den Sumbelrunden darüber zu sprechen, Segen zu geben und auch zu empfangen.
Niemand muss die Dunkelheit fürchten, denn das Licht kehrt bald zurück….
In diesem Sinne. Seid gesegnet. Heil Euch!!
Von Drea
Birken im Abendlicht

Birken im Abendlicht

Wunschkranz

Wunschkranz

Novembersonne

Novembersonne

 

 

 

 

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Bummel über den Weihnachtsmarkt in Hannover

Wir gehen am 29.11.2014 gemeinsam über den Weihnachtsmarkt. Natürlich wird es auch warmen Met/Glühwein geben 🙂

Um 16 Uhr treffen wir uns auf dem mittelalterlichen Markt vor dem Historischen Museum gleich beim Wunschbrunnenwald an der Met-Schänke.

Bitte meldet Euch, wer mitkommt, damit wir gemeinsam einen Rundgang machen können.

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Ritual zu Ehren der Nornen am 18.10.2014

Am 18. Oktober trafen sich Mitglieder des Herdes Aldsidu Honovere zu einem Ritual zu Ehren der Schicksalmächte (Disen, Nornen, Walküren, Fylgien) mit dem Schwerpunkt bei den Nornen.

Altar

Altar

Der Altar war dem Thema entsprechend geschmückt, u. a. mit einem Urdbrunnen und Schicksalsfäden.

Urdbrunnen

Urdbrunnen

Den Kern des Rituals bildete ein Rollenspiel in einer Person. Es begann mit einer Spinnerin, die mit ihrem Schicksal hadert und den Nornen die Schuld dafür gibt. Dann kamen nacheinander die drei Nornen (wunderbar mit einfachen Mitteln dargestellt), die es ihr erklärten: Unser Schicksal wird uns zwar von den Nornen gegeben, aber was wir daraus machen, ist unsere Sache. Natürlich ist es nicht die „Schuld“ der Nornen, wenn es mir gerade schlecht geht. Vielleicht habe ich einfach nur Pech, oder ich habe mir selber einen Knoten in mein Schicksalsband geknotet.

Für das Schicksal des Herdes haben wir unsere Wünsche für den Herd in einen Faden gesprochen, von dem jeder ein Stück mit nach Hause nehmen konnte. Jeder erhielt außerdem eine kleine Spindel, um sein persönliches Schicksal zu spinnen und ein Eulenmedaillon für die Weisheit.

Wanderstab

Wanderstab

Um die Zukunft des Herdes und ein Wachstum in Harmonie zu ergründen, wurden Runen geworfen. Aus der Position der 24 Runen auf dem Tuch soll die Bedeutung herausgefunden werden. Da man Runen (angeblich) nicht vor Neumond deuten soll, wurde die Deutung auf den nächsten Stammtisch verschoben. Man darf gespannt sein….

Runenstäbe sind geworfen

Runenstäbe sind geworfen

Die Runenstäbe gingen an den Herd über. Viele Geschenke also für alle. Während des Rituals drehte wieder einmal die Sonne auf. Da wir das Ritual diesmal zum Sonnenuntergang hielten, wurde alles in goldenes Licht getaucht – dazu das ausbrennende Feuer, das ebenfalls leuchtete.

Abenddämmerung am Ritualplatz

Abenddämmerung am Ritualplatz

 

Opferfeuer

Opferfeuer

Glühendes Feuer oder funkelnde Sterne?

Glühendes Feuer oder funkelnde Sterne?

Ein kleines Picknick mit mitgebrachten Köstlichkeiten beendete die Veranstaltung. Insgesamt war es wieder ein schönes Ritual, das zum Nachdenken anregte. Mögen die Nornen unserem Herd ein gutes Schicksal weben, und laßt uns das beste daraus machen!

von Thorulf

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Ritual November 2014

Der Heidenstammtisch Aldsidu Honovere trifft sich am

 

22. November 2014

 

ab 14 Uhr 16:00 Uhr auf unserem Herdgrundstück. Wir feiern ein Ritual zu Ehren von Odin.

 

Anfragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual Oktober 2014

Der Heidenstammtisch Aldsidu Honovere trifft sich am

 

18. Oktober 2014

 

ab 17 Uhr auf unserem Herdgrundstück und feiert ein Ritual zu Ehren der Nornen/Disen/Walküren.

 

Gäste sind herzlich willkommen! Anfragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch November 2014

Der Heidenstammtisch Aldsidu Honovere trifft sich am

 

27. November 2014

 

ab 18 Uhr im Restaurant Taormina, Hannover-Kleefeld.

 

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Stammtisch Oktober 2014

Der Heidenstammtisch Aldsidu Honovere trifft sich am

 

30. Oktober 2014

 

ab 18 Uhr im Restaurant Taormina, Hannover-Kleefeld.

 

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Herbst- und Erntefest 2014

Am 16. August und am 20. September trafen sich Mitglieder des Herdes Aldsidu Honovere zu Ritualen rund um das Thema Ernte einfahren, Erntedank und natürlich Tag- und Nachtgleiche.
Erntefest im August

Erntefest im August

Im August, so sollte man meinen, brennt die Sonne vom Himmel und man wünscht sich Schatten und kühle Getränke herbei und das letzte, was man braucht ist ein wärmendes Feuer.
August-Feuer mit Opfer-Ga(r)be

August-Feuer mit Opfer-Ga(r)be

Aber was war? Ein Regenschauer jagte den nächsten und so sehr sich unser Feuerwart auch bemühte. Es dauerte nahezu eine Stunde, bis er geschützt von einer Armee aus bunten Regenschirmen, das Feuer halbwegs in Gang bringen konnte.
Wann brennt endlich das Feuer???

Wann brennt endlich das Feuer???

Zum Glück hörte der Regen bald auf und wir konnten das anschließende gemeinsame Beisammensein mit kulinarischen Köstlichkeiten unter freiem Himmel genießen. Denn zu allem Überfluss war unser schöner, frisch sanierter Unterstand komplett zusammengebrochen….☹
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Ganz anders das Ritual am 20.9. Der Himmel war zwar weitestgehend wolkenverhangen, aber es war schwülwarm und das Feuer brannte zwar klein aber sehr heiß und wurde von der Feuerwartin schnell in Gang gebracht. Viele, liebevoll hergerichtete Opfer wurden dargebracht.
Opferaltar zum Ernte- und Herbstfest 2014

Opferaltar zum Ernte- und Herbstfest 2014

Bunte Opferkörbe, reich gefüllt mit Mais, leuchtenden Blumen, Äpfeln, Ähren und Nüssen und selbstgebackenes Brot. Ähnlich leuchtend war der Altar geschmückt.
Opfergaben

Opfergaben

Symbolgebäck und Opfergaben

Symbolgebäck und Opfergaben

Als die Opferrunde beendet war, brach die Sonne hervor, so als wollten die Götter ihren Dank schicken! Wunderschön!!
Es ist jetzt die Zeit, wo auf den Feldern die Ernte eingebracht wird von fleißigen Landwirten, so dass es uns an keiner Nahrung mangelt. Es ist aber auch die Zeit, in der wir uns Gedanken über das symbolische “Ernte einbringen” machen können.
Was haben wir in den vergangenen Monaten gesät? Was ernten wir jetzt?
Das können Wünsche sein, die sich vielleicht jetzt erfüllen, weil wir den Weg dafür geebnet haben. Das können aber auch persönliche Erlebnisse, Emotionen oder Ideen sein, die plötzlich da sind, weil sie eine Zeitlang gereift sind.
Wir gehen in uns und fragen uns
“Was habe ich geleistet?”
“Was habe ich irgendwem gegenüber gesagt oder getan”?
“Wem bin ich begegnet”?
“Was wurde mir geschenkt, was habe ich verschenkt…”?
Die Liste kann jeder für sich selbst vervollständigen.
Unser Abschiedsgruß an die Wesen des Platzes, den wir beim Verlassen des Platz zurück ließen

Unser Abschiedsgruß an die Wesen des Platzes, den wir beim Verlassen des Platz zurück ließen

Es ist die Zeit, in der Hel in uns erwacht, die Dunkelheit wieder über das Licht triumphiert. Eine Zeit, in der wir dankbar sein dürfen für das, was wir jetzt geerntet haben. Ob angenehm oder eine Herausforderung, alles ist gut so, da es unserer Entwicklung dient.
Freuen wir uns auf die Zeit der gemütlichen Abende mit Tee, Kerzenlicht, einem Glas Wein, gute Gespräche in gemütlicher Atmosphäre, wenn draußen die ersten Herbststürme erwachen, tiefhängende Wolken über den Himmel huschen, der Regen gegen die Fenster prasselt und wir uns noch tiefer in Decken, Kissen und an den/die Liebste(n) kuscheln.
Bereiten wir uns vor für das, was Hel schon für uns bereithält, wenn sich bald die Türen zur “Schattenwelt” wieder öffnen. Es ist nie bedrohlich, sondern immer spannend. Denn das, was da offenbart wird, gibt uns den Samen für die nächste Aussaat im Frühjahr in die Hand!

 

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Ritual vom 19.07.2014 zu Ehren Lokis

Das Ritual vom 19.07.2014 stand ganz im Zeichen von Chaos und Durcheinander, passend  zum Thema „Wir ehren Loki“.

Es begann alles damit, dass ein Teil der Mitglieder  ganz knapp zur verabredeten Zeit zum Herdgrundstück kamen. Ein anderer Teilnehmer wurde, nach der Nachtschicht, nicht pünktlich wach und rief dann noch an, um mitzuteilen, dass er kommt, aber eben verspätet. Ein anderes Herdmitglied kündigte auch sein späteres Ankommen an, so dass wir mit einer großen Verzögerung von über einer Stunde unser Ritual erst beginnen konnten.

Altar für Loki

Altar für Loki

Dafür wurden wir mit einem grandiosen Ritual über Loki belohnt.

Wir erfuhren viel über Lokis Wirken und seine Wesenheit und dass sogar eine der Ritualleiterinnen schon in der Vorbereitungsphase das Chaos zu spüren bekam. Wir, die Zuhörer im Ritualkreis, fanden das Ergebnis allerdings richtig informativ und gut, es gab nichts zu vermissen.

Dann wurden wir Zeuge von Lokis Zankreden (Lokasenna) in Ägirs Halle. Loki erschien in Form unserer Ritualleiterin, die seinen Part sprach und die antwortenden Götter stellte die weitere Ritualleiterin dar, die sich immer passend zu den Göttern mit deren erkennbaren Symbolen schmückte. So hielt sie die Spindel, wenn sie im Namen von Frigg sprach, oder warf sich eilig den Brisingamen, den von Zwergen für Freya geschmiedeten Halsschmuck um, wenn Freya dem streitenden Loki entgegen trat. Das Schauspiel war großartig und wir hatten viel Spaß dabei, es war eine großartige Vorstellung und hat uns Lokis Wirken ganz deutlich erkennen lassen.

Erkennt Ihr die Gottheiten hinter den Symbolen? Idun, Odin, Freya, Frigg und Bragi

Erkennt Ihr die Gottheiten hinter den Symbolen?
Idun, Odin, Freya, Frigg und Bragi

Als Geschenk für die Anwesenden gab es ein stark verknotetes Lederband, damit wir unser Chaos und Durcheinander selbst lösen und entwirren können.

Das Opferbrot war diesmal auch ein Chaosbrot, darauf zu sehen die Kinder Lokis: Hel, die Midgardschlange und der Fenriswolf, das ist wirklich toll geworden und soll hie besondere Erwähnung finden.

Das Opferbrot Links der Fenriswolf Rechts die Midgardschlange  In der Mitte Hel, eine Gesichtshälfte zerstört und eine schön

Das Opferbrot
Links der Fenriswolf
Rechts die Midgardschlange
In der Mitte Hel, eine Gesichtshälfte zerstört und eine schön

Vielen Dank an die zwei Ritualleiterinnen, es hat uns wirklich gut gefallen.

Nach dem Ritual hatten wir eigentlich vor zu grillen, aber irgendwie wurde da auch nichts draus, so dass wir das Treffen auch bald aufgelöst haben. Und nun hat mein Ritualbericht auch so lange auf sich warten lassen, dafür muss ich mich sehr entschuldigen. Ich wollte eigentlich noch ein Foto des Lederbandes machen, das ich zwischenzeitig sogar in der Hosentasche mitgewaschen habe 😉 aber auch das ist mir irgendwie nicht gelungen. Ich kann das auch gar nicht richtig erklären, warum mir das alles diesmal nicht eher gelungen ist. Vielleicht wirkt Loki doch noch nach. 🙂

Aber dieses Ritual ist und bleibt noch lange in Erinnerung! Was will man mehr.

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Mittsommer 2014

Am 21.6 traf sich der Asatru Stammtisch Hannover zum Fest der Sommersonnenwende auf dem Herdgrundstück. Zahlreich fanden sich Mitglieder und geladene Gäste dort ein und es herrschte ein heiteres Durcheinander, als der Ritualplatz mit vielen bunten Bändern geschmückt wurde. Die Sense kam zum Einsatz, um das hohe Gras ein wenig zu stutzen.
Bänder im Wind am Ritualplatz

Bänder im Wind am Ritualplatz

Das Opferfeuer wurde gründlich vorbereitet.
Ein riesengroßer Strohkranz (das “Feuerrad”) wurde zusammen mit einem Feuerhansel aufgestellt. Das Feuerrad wurde mit Bändern versehen, auf die die Anwesenden ihre Wünsche aufgeschrieben hatten.
Der Kranz wird geschmückt

Der Kranz wird geschmückt

Nun liegt der Kranz bereit, um angezündet zu werden.

Nun liegt der Kranz bereit, um angezündet zu werden.

Der Altar war geschmückt mit Symbolen, die die Sonne und das Licht symbolisierten, unter anderem auch ein großer, wunderschöner, selbstgebackener Laib Brot in Form einer Sonne.
Altar
Das Wetter war zwar wenig sommerlich, sondern mit einer eher herbstlichen, steifen Brise und kühlen Temperaturen sehr bescheiden, doch Baldur (Balder), dem das Ritual gewidmet war, sorgte dafür, dass der Regen in den Wolken blieb und uns verschonte.
Das Feuer wurde diesmal direkt zu Beginn des Rituals entzündet, denn um dieses Element ging es ja in erster Linie. Und was für ein Feuer!! Das Feuerrad und der Hansel brannten im Nu lichterloh und die Wärme der Flammen schenkte uns die sommerlichen Temperaturen, die eigentlich in diese Jahreszeit gehören. Nur gut, dass der Ritualplatz etwas abseits des bewohnten Gebietes liegt, sonst wäre die ortsansässige Feuerwehr garantiert angerückt!
Das Feuer ist entzündet

Das Feuer ist entzündet

Die Ritualleiterin ließ mit Geschichten und vielerlei Informationen den lichtvollen, strahlenden Gott Baldur vor unserem inneren Auge erscheinen und die lebensspendende Sonne wurde gesegnet.
Baldurs Sonne

Baldurs Sonne

Bei der Sumbelrunde, bei der das Horn natürlich hauptsächlich zu Ehren Balders gehoben wurde, riß der Himmel plötzlich auf und die Sonne brach hervor und tauchte für ein paar Minuten den Platz in strahlendes Licht, so dass sogar das Feuer verblasste! Balder schickte uns somit einen leuchtenden Gruß! Danke dafür 🙂
Auch Geschenke wurden verteilt, ein Jeder bekam von der Ritualleiterin einen “Sonnenstrahl” geschenkt (Teile des Sonnenbrotes) und unsere “Herdmutti” verteilte selbstgemachte Blümchenarmbänder an alle Anwesenden. Eine tolle Überraschung!! Danke für die wunderschönen Geschenke!!
Höhepunkt des Rituals war der tradionelle “Feuersprung”. Ein jeder, der wollte, durfte nun über die noch glimmende Feuerstelle springen. Viele Mythen ranken sich um den Feuersprung. Unter anderem soll er Glück bringen, Unheil abwehren, Paare zusammenführen oder zusammenhalten 😉 Ein wunderschöner Brauch!
Feuersprung

Feuersprung

Nach dem Ritual fanden sich alle zum ausgiebigen Grillfest rund um den neu errichteten Unterstand ein. Der sonst so Stille Ort war erfüllt von angeregten Gesprächen, Lachen und den hellen fröhlichen Stimmen umhertollender Kinder, die diesmal auch mit anwesend waren.
Der Tisch bog sich unter Massen von Köstlichkeiten.
So üppig - wie immer

So üppig – wie immer

Erst nach dem Essen wurde der Kreis aufgehoben, da diesmal das Festmahl ein Bestandteil des Rituals war.
Ein rundum gelungender Tag! Dank an unseren “Grillmeister”,  Dank an die Gäste, die dabei waren und Dank an Baldur,  für das trockene Wetter!!
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Herdgrundstück – Unterstand reparieren

Am 14.06.2014 hat sich ein großer Teil des Aldsidu Honovere getroffen, um auf dem Herdgrundstück den mittlerweile extrem zusammen gebrochenen Unterstand zu reparieren und kleinere Aufräum- und Baum-Arbeiten vorzunehmen.

Beim Ankommen am Grundstück schien es fast so, als wollten die Götter uns zeigen, warum es so wichtig ist, dass wir einen Platz zum „trocken drunter sitzen“ wieder einrichten, denn es gab einen langen und kräftigen Schauer. Wir haben verstanden! 😉

Also haben wir alle kräftig angepackt, mit langer Leiter, neuer Schnürung, div. Gartenscheren, Harken, Axt und Co. bewaffnet ging es los. Und nach ein paar Stunden waren wir auch schon fertig. Das Dach „steht“ bzw. hängt wieder, die Strohverkleidung ist wieder angebracht, es wurde ordentlich geharkt. Bäume gekürzt, Äste, die den Weg versperrten entfernt; ja, es ist toll geworden.

Unterstand

Unterstand

Langsam wird es...

Langsam wird es…

Nächste Woche kommt die Sense für das hohe Gras zum Einsatz, dafür war es leider zu nass. Bei nächster Gelegenheit werden wir auch noch ordentliche Dachwellpappen aufbringen, damit es auch bei Starkregen darunter trocken bleibt. Bei den einfachen Holzbrettern kann es dann schon mal durchtröpfeln.

Nach getaner Arbeit wurde der Grill angefeuert und wir saßen mit einem tollen Buffet unter unserem neuen/alten Dach und ließen es uns gut gehen.

Romantischer Nebel? Mitnichten... unsere Nebelmaschine war der Grill. Aber schön ist es trotzdem.

Romantischer Nebel? Mitnichten… unsere Nebelmaschine war der Grill. Aber schön ist es trotzdem.

Grill oder Nebelmaschine?

Grill oder Nebelmaschine?

Zur Freude – vor allem der Damen – kam uns eine Jungkatze besuchen, die wurde natürlich wieder ausgiebig beschmust und verwöhnt.

Minimiez

Minimiez

So schön...

So schön…

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Ritual im Juli 2014

Der Asatru Stammtisch Hannover und Umgebung feiert am

 

19. Juli 2014

 

ab 14 Uhr zu einem Ritual zu Ehren von Loki.

 

Für weitere Informationen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch Juli 2014

Der Heidenstammtisch Aldsidu Honovere trifft sich am

 

31. Juli 2014

 

ab 18 Uhr im Restaurant Taormina, Hannover-Kleefeld.

 

Gäste sind herzlich willkommen! Anfragen richtet bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Ritual im August 2014

Der Asatru- und Heiden-Stammtisch für Hannover und Umgebung trifft sich am

 

16. August 2014

 

zu einem Ritual zu Ehren der Hohen ab 14 Uhr auf dem Herdgrundstück.

 

Für Rückfragen stehe ich Euch unter lorian[et]slow-mo.de zur Verfügung.

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Stammtisch August 2014

Der Asatru Stammtisch des Aldsidu Honovere trifft sich am

 

28. August 2014

 

ab 18 Uhr im Restaurant Taormina in Hannover-Kleefeld.

Unser Stammtisch-Lokal hat am 28.08.2014 urlaubsbedingt geschlossen. Daher treffen wir uns ab 18 Uhr auf dem Herdgrundstück. Wir wollen Grillen und gemütlich beisammen sitzen. Bringt Euch bitte eine Kleinigkeit mit.

Bei Fragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de – Ihr erhaltet dann auch eine Anfahrtsbeschreibung.

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Herbstfest 2014

Der Asatru-Heiden-Stammtisch Hannover feiert am

 

20. September 2014

 

ab 14 Uhr auf unserem Herdgrundstück gemeinsam das Ernte- und Herbstfest

 

Ihr seid herzlich eingeladen dabei zu sein!

 

Für Rückfragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch September 2014

Der Aldsidu-Honovere Asatru-Stammtisch für Hannover trifft sich am

 

25. September 2014

 

ab 18 Uhr im Restaurant Taormina Hannover-Kleefeld.

 

Für Rückfragen wendet Euch bitte an lorian[et]slow-mo.de

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Mai-Ritual zu Ehren von Ask und Embla

Am 17.5.2014 traf sich der Herd Aldsidu Honovere zum Ritual auf dem Herdgrundstück.

Das Ritual galt diesmal zu Ehren unserer Urahnen Ask und Embla.

Bei angenehmen Frühlingswetter trafen sich fünf Herdmitglieder, um das Ritual zu feiern.

Altar - die Ahnen

Altar – die Ahnen

Altar Ask & Embla

Altar Ask & Embla

 

 

Der Altar war geschmückt mit Figuren, die Ask und Embla symbolisieren sollten, sowie mit Fotos von Ahnen, die uns etwas bedeuten.

 

 

 

Der Duft von feinstem Räucherwerk lag in der Luft und während wir so bei unseren Vorbereitungen waren, bekamen wir plötzlich unerwarteten Besuch in Form von Harry, einem ausgewachsenen schwarzgrauen Hängebauchschwein!

Nanu? Wer bist Du denn?

Nanu? Wer bist Du denn?

Nach einer kurzen Schrecksekunde… „Huch ist das etwa ein Wildschwein?!“ waren alle begeistert.

Harry geht wieder

Harry geht wieder

Harrys Herrchen kam kurz darauf grinsend hinterher, um seinen ausgebüchsten, vierbeinigen Kumpel nach Hause zu holen. Harry trottete brav hinter Herrchen her,  aber erst, nachdem er sich  ausreichend Bewunderungen und Streicheleinheiten abgeholt hatte und zum Dank als Fotomodel zur Verfügung stand.

Kranz

Kranz

Herdfeuer

Herdfeuer

Das Ritual begann und die Ritualleiterin erzählte uns die Geschichte vom Anbeginn, von den ersten Menschen Ask und Embla (Esche und Ulme), die von den Göttern der Sage nach aus den genannten Hölzern, die sie am Strand gefunden hatten, erschaffen worden waren.

Wir gingen in Gedanken zurück an den Anfang aller Dinge, an den Anfang des Lebens. Es wurde gesagt, dass es immer wieder einen Anfang gibt und immer wieder die Chance, neu zu beginnen.

Auch wurde uns bewusst, dass Familie nicht nur die Menschen sind, mit denen uns das Blut verbindet, sondern auch die Menschen, die uns im Geiste verbunden sind!

Es war ein eher stilles Ritual, was uns in der Tiefe berührt hat…ergreifend und schön!

Freya besuchte uns auch wieder

Freya besuchte uns auch wieder

Nachdem den Wesen des Platzes gedankt worden war, ließen wir es uns wie immer mit mitgebrachten Snacks bei leichtem Wind und der goldenen Nachmittagssonne gutgehen.

Nach gut vier Stunden verabschiedeten wir uns voneinander und freuen uns auf das nächste Mal.

Auf die Sonnenwendfeier!

 

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Ritual zu Ehren von Fjörgin

Am 13.4. traf sich der Asatru Stammtisch Hannover zum Ritual auf dem Herdgrundsrück. Das Ritual war diesmal zu Ehren der Göttin Fjörgin (oder Jörd), Mutter des Thor und Erdgöttin, ja und zu Ehren der Erde selbst.

 

Der Altar

Der Altar

Obwohl nur drei Mitglieder anwesend waren, hatte die kleine Zeremonie eine sehr schöne “erdende” Energie.

Opferfeuer

Opferfeuer

Opfergaben

Opfergaben

Der Altar war reich geschmückt mit Kristallen und Dingen, die das symbolisieren, was die Erde hervorbringt, um uns einerseits zu nähren und uns andererseits mit Ihren Schönheiten zu beschenken. Es wehte eine steife Brise, doch die Luft war frisch und herrlich. Der Wind rauschte durch die inzwischen deutlich grün belaubten Bäume und sang uns sein Lied. Wir dankten mit dem Ritual für alles, was wir haben und dafür, dass für uns gesorgt wird. Doch fand die Ritualleiterin auch mahnende Worte, dass wir uns einmal mehr darüber klar werden sollten, was die Erde für uns Menschen tut und was die Menschen im Gegensatz dazu oft der Erde antun! Zum Beispiel sollten wir das Stück Fleisch auf dem Teller respektieren und in Gedanken das Tier, welches dafür gestorben ist, um Verzeihung bitten. Mögen wir unsere Nahrung und alles, was die Erde in Hülle und Fülle hervorbringt, segnen und dankbar dafür sein.

Himmelsrichtung Westen

Himmelsrichtung Westen

Im Anschluss an das Ritual haben wir leckeren, selbstgebackenen Kuchen und Tee genossen. Zwar diesmal reichlich spät, dafür aber im gestreckten Galopp kam “unsere” Herdkatze Bertha angeflitzt um sich Leckerchen und Streicheleinheiten abzuholen. Wie immer waren es ein paar harmonische Stunden, die uns gute Energien mit auf den Heimweg gegeben haben!

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Handarbeits- und Klöntreff im April

Am 05.04.2014 hat sich ein Teil des Heiden-Stammtisch Aldsidu bei einem Herdmitglied zu Hause getroffen. Ziel unseres Treffen: Klönen, Kuchen, Kreativität!

 

Ich kann sagen, das ist uns gelungen. Ein toller Nachmittag mit Käsekuchen, Keksen, und Häkelblumen, die jetzt die Heidenszene überschwemmen werden 🙂 und halt auch lustigen Gesprächen, ne. Es war toll und die Bilder sprechen für sich. Vielen Dank an die Gastgeberin!

Stricken

Stricken

Kekse, Kuchen, Kaffee

Kekse, Kuchen, Kaffee

Klöppel

Klöppel

Häkelblumen

Häkelblumen

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Handarbeiten April 2014

Der Handarbeits- und Klöntreff des Heiden-Stammtisch trifft sich wieder bei einem unserer Herdmitglieder.

Treffen ab 14 Uhr (Adresse und Details auf Anfrage bei lorian[et]slow-mo.de

Es wird nicht nur Gehandarbeitet, sondern auch geklönt bei Kaffee, Tee und Kuchen; also keine Hemmungen: die Herren unserer Runde sind herzlich aufgefordert, vorbei zu schauen!

 

 

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Ritual im April 2014

Der Asatru Stammtisch aus Hannover feiert am

 

13. April 2014 – ab 14 Uhr –

 

auf unserem Herdgrundstück das gemeinsame Monatsritual.

 

Für Rückfragen, Anfahrtsinfos etc. schreibt einfach an lorian[et]slow-mo.de

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Stammtisch April 2014

Der Asatru Stammtisch Hannover trifft sich am

 

24. Arpil 2014 – ab 18 Uhr –

 

im Restaurant Taormina, Hannover-Kleefeld.

 

Ihr seid herzlich eingeladen, einmal vorbei zu schauen. Weitere Infos erhaltet Ihr unter lorian[et]slow-mo.de

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Ritual Mai 2014

Der Asatru-Stammtisch läd zum monatlichen Ritual auf unser Herdgrundstück.

 

Am 17. Mai 2014 – ab 14 Uhr

 

feiern wir ein gemeinschaftliches Ritual, diesmal zu Ehren von Ask und Embla.

 

Ihr seid herzlich eingeladen! Weitere Infos erhaltet Ihr unter lorian[et]slow-mo.de

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